Fußball

Portugiese übernimmt AS Rom Mourinho findet schnell neuen Job als Trainer

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Da lang nach Italien?

(Foto: imago images/PA Images)

Ein Trainer wie José Mourinho bleibt nicht lange ohne Job - der Portugiese ist wenige Tage nach seiner Entlassung in England auf dem Weg nach Italien. Die AS Rom holt den streitbaren 58-Jährigen als Nachfolger von Paulo Fonseca. Für Mourinho eröffnet sich zur neuen Saison wohl eine neue Welt.

José Mourinho hat nur zwei Wochen nach seiner Entlassung bei Tottenham Hotspur einen neuen Klub gefunden. Der Portugiese übernimmt zur kommenden Saison den italienischen Traditionsklub AS Rom. Mourinho, der bereits von 2008 bis 2010 mit Inter Mailand in der Serie A gearbeitet und dort das Triple aus nationaler Meisterschaft, Pokal und Champions League gewonnen hatte, folgt als Trainer auf seinen Landsmann Paulo Fonseca.

"Wir sind begeistert und glücklich, José Mourinho in der Roma-Familie begrüßen zu können", sagte Klubpräsident Dan Friedkin: "Er ist ein großer Champion, der Pokale auf jedem Niveau gewonnen hat." Mourinho erhält einen Vertrag über drei Jahre bis 2024. In Tottenham war der 58-Jährige jüngst entlassen worden, weil die Londoner den Europapokal zu verpassen drohen und im Europa-League-Achtelfinale trotz eines 2:0-Vorsprungs gegen Dinamo Zagreb gescheitert waren.

Wenige Stunden zuvor erst hatte die Roma die Trennung von Fonseca zum Saisonende verkündet. Die Italiener hatten den Portugiesen im Juni 2019 als Nachfolger von Claudio Ranieri geholt, nach dem jüngsten 2:6 gegen Manchester United im Halbfinal-Hinspiel der Europa League war die Kritik aber lauter geworden.

Rom liegt derzeit in der Serie A nur auf Rang sieben, der Rückstand auf den Stadtrivalen Lazio auf Platz sechs beträgt bei nur noch vier Spielen bereits neun Punkte. Weil allerdings Atalanta Bergamo und Juventus Turin das Pokalfinale bestreiten, reicht dieser in diesem Jahr zumindest für einen Platz in der neuen UEFA Conference League, der unterhalb der Europa League angesiedelt ist. In der Vorsaison hatte sich die Roma als Fünfter direkt für die Europa League qualifiziert, dieser Platz ist angesichts von 12 Punkten und 31 Toren Rückstand nur noch theoretisch erreichbar.

"In den vergangenen zwei Jahren haben wir viele Höhen und Tiefen erlebt, aber ich habe immer alles für diesen Verein und diese Stadt gegeben", sagte Fonseca, der die Saison noch beenden darf: "Wir haben noch einige wichtige Spiele vor uns." Am Donnerstag steht zunächst das Halbfinal-Rückspiel in der Europa League gegen Man United an.

Quelle: ntv.de, tsi/sid

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