Fußball

Comeback nach Impf-Krise Nach Corona darf Kimmich wieder trainieren

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Joshua Kimmich muss nach seiner Corona-Infektion erst wieder langsam an den Trainingsbetrieb herangeführt werden.

(Foto: AP)

Joshua Kimmichs ganz eigene Corona-Krise ist eines der großen Themen des vierten Quartals 2021. Der Nationalspieler spricht erst über seine Impf-Ängste, muss dann zweimal in Quarantäne, infiziert sich nicht ganz ohne Komplikationen. Jetzt gibt es erste Hinweise auf das anstehende Comeback.

Joshua Kimmich ist zurück - zumindest in den sozialen Netzwerken. Kurz vor Weihnachten veröffentlichte der Nationalspieler nach seinen Lungenproblemen ein Foto von sich mit verschneiter Bergkulisse im Hintergrund. "Euch allen schöne Weihnachten!", schrieb der 26 Jahre alte Mittelfeldspieler des deutschen Fußballmeisters FC Bayern München. Einer der Hashtags lautete: "dasaufderfaulenhautliegenhateinende".

Bei Kimmich stand in dieser Woche nach Lungenproblemen als Folge seiner Corona-Erkrankung ein weiterer Medizincheck an. "Es geht ihm gut, es wird auch jeden Tag besser, was ich von unseren Ärzten höre", berichtete Bayern Münchens Vereinspräsident Herbert Hainer am Sonntag im TV-Sender Sport1. "Er wird Anfang dieser Woche noch mal untersucht. Dann kann er hoffentlich nach der Winterpause wieder das ganz normale Training aufnehmen."

Ist Kimmich zum Trainingsstart dabei?

Nach RTL/ntv.de-Informationen ist diese Untersuchung gut verlaufen. Der Nationalspieler darf nun wieder mit dem Training beginnen und könnte zum Trainingsauftakt im neuen Jahr wieder bei der Mannschaft sein.

Der deutsche Serienmeister musste die letzten acht Pflichtspiele des Jahres ohne Kimmich bestreiten. Der Tabellenführer beginnt nach dem Weihnachtsurlaub am 2. Januar wieder mit dem Training. Fünf Tage später findet das erste Bundesliga-Rückrundenspiel gegen Borussia Mönchengladbach statt. Kimmich muss aber erst wieder individuell an die höheren Belastungen herangeführt werden, wie Trainer Julian Nagelsmann bereits angekündigt hatte.

Die Rückkehr Kimmichs auf den Fußballplatz verzögert sich wegen Infiltrationen der Lunge. Wegen der Ablagerungen darf er seinen Körper noch nicht wieder voll belasten. Kimmich hat zuletzt Anfang November gespielt. Weil er ungeimpft war, musste er zunächst zweimal als Kontaktperson in Quarantäne. Dann infizierte er sich selbst. Nach langem Zögern hatte er angekündigt, sich doch gegen das Coronavirus impfen lassen zu wollen.

Quelle: ntv.de, sue/dpa

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