Fußball

Das Ende einer Funktionärskarriere? Platini muss lebenslange Sperre fürchten

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In den Augen von Fifa-Boss Blatter ist bei der strittigen Zahlung an Uefa-Chef Platini alles sauber gelaufen.

(Foto: dpa)

Uefa-Chef Platini macht sich noch immer Hoffnungen auf die Nachfolge von Fifa-Präsident Blatter. Wenn sich die Ethikkommission des Weltfußballverbands durchsetzt, wird daraus jedoch nichts.

Die Ethikkommission der Fifa will Uefa-Präsident Michel Platini lebenslang sperren. Platinis Anwalt Thibauld d'Alès bestätigte der Agentur AFP, dass die ermittelnde Kammer der Kommission eine entsprechende Strafe gefordert hat. Befunden ist darüber aber noch nicht.

Zu Wochenbeginn hatte die Kommission mitgeteilt, dass die rechtsprechende Kammer ein Verfahren gegen Platini und auch den ebenfalls suspendierten Fifa-Chef Joseph Blatter eingeleitet hat. Beide waren zuvor vorläufig für 90 Tage suspendiert worden.

Es geht in dem Verfahren um eine Zahlung von umgerechnet 1,8 Millionen Euro von Blatter an Platini, deren angebliche Rechtmäßigkeit der Schweizer Blatter erst am Sonntag in einem TV-Interview unterstrichen hatte. "Es gibt einen Vertrag ... auch in den Fifa-Regularien steht, dass ein Vertrag schriftlich oder mündlich abgeschlossen werden kann. Es ist ein mündlicher Vertrag, ein Arbeitsvertrag", sagte er zu der Zahlung. Das Geld wurde 2011 überwiesen - fast zehn Jahre nach Abschluss der angeblichen Beratertätigkeit von Platini.

Quelle: ntv.de, jog/sid