Fußball

Türkei-Wechsel im Gespräch Podolski muss Vissel Kobe verlassen

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Podolskis Zukunft ist offen. In Japan liegt sie offenbar nicht.

(Foto: imago images/Markus Endberg)

Lukas Podolski ist beim Spiel "seines" 1. FC Köln zum Rückrundenauftakt der Fußball-Bundesliga im Stadion. Gleichzeitig wird bekannt, dass sein bisheriger Arbeitgeber Vissel Kobe den Vertrag mit dem 34-Jährigen nicht verlängern wird. Das schürt Gerüchte - doch seine Zukunft könnte auch in der Türkei liegen.

Fußballprofi Lukas Podolski verlässt den japanischen Erstligisten Vissel Kobe. "Wir werden den Vertrag nicht verlängern", teilte der Verein mit. Podolskis Vertrag mit dem Pokalsieger läuft damit am 31. Januar ab. Trainer Thorsten Fink hatte zuletzt noch betont, dass er sich vorstellen könne, dass Podolski bleibt.

Auf der Website des Vereins bedankte sich der Rheinländer für die rund drei Jahre, die er mit seiner Familie in Japan verbringen durfte. "Ich werde die Unterstützung der Fans mein Leben lang nicht vergessen", teilte der 34-Jährige mit. Es tue ihm sehr leid, dass er sich nicht persönlich verabschieden könne.

Antalyaspor könnte nächstes Ziel sein

Was wird der Weltmeister von 2014 nun machen? Am Freitag hatte die staatliche türkische Nachrichtenagentur Anadolu berichtet, dass er mit dem Süper-Lig-Klub Antalyaspor verhandele. Sollte es zu einer Einigung kommen, werde der 34-Jährige einen Vertrag für eineinhalb Jahre abschließen. Laut Nachrichtenagentur DHA könnten die Gespräche in drei bis vier Tagen abgeschlossen werden. Von 2015 bis 2017 hatte Podolski schon einmal in der Süper Lig gespielt, damals bei Galatasaray Istanbul.

Zu einer Fortsetzung seiner Karriere hatte der frühere Nationalspieler vor Kurzem gesagt: "Ich bin da ganz entspannt. Entweder es kommt etwas Gutes oder es kommt nix." Er denke in viele Richtungen und habe auch bereits Vereinen abgesagt, deren Angebote nicht in seine Planung passten. "Stadt, Fans, Stadion, Projekt, Schule für die Kinder - das muss alles passen", erklärte Podolski.

Treffen mit Köln steht aus

*Datenschutz

Ein Gespräch mit dem 1. FC Köln, für den er in der Jugend und als Profi 14 Jahre spielte, habe noch nicht stattgefunden. "Es wird das Treffen geben, und dann wird man weitersehen", sagte Podolski noch vor ein paar Tagen. Vom FC-Vorstand habe er allerdings "in den letzten Monaten nichts gehört". Er ist derzeit allerdings in Köln - und sogar im Stadion beim Spiel gegen den VfL Wolfsburg. Aus der Arena twitterte er ein Video und auch die Fernsehkameras fingen den Publikumsliebling ein.

Am Mittwoch hatte Podolski Fotos von einem Besuch beim Klub FC Johor Darul Ta'zim in Malaysia in den sozialen Netzwerken gepostet. "Prinz trifft Prinz", schrieb Podolski dazu auf Twitter. Zu einem möglichen Wechsel nach Malaysia hatte er sich nur ausweichend geäußert.

Quelle: ntv.de, ara/dpa