Fußball

Bisherigen Ersten geschlagen Real Madrid beendet Sevillas Höhenflug

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Sergio Ramos and Karim Benzema feiern den Siegtreffer.

(Foto: REUTERS)

Real Madrid steckt noch eine Champions-League-Niederlage in den Knochen, da geht es in der Primera División zum Topspiel nach Sevilla. Der spanische Fußball-Rekordmeister schlägt den bisherigen Spitzenreiter. Dabei hätte es kurz vor Schluss noch anders kommen können.

Vier Tage nach der herben 0:3-Pleite in der Champions League bei Paris Saint-Germain hat sich Real Madrid mit einem Sieg in der spanischen Fußball-Liga zurückgemeldet. Die Mannschaft von Trainer Zinédine Zidane setzte sich im Topspiel beim bisherigen Spitzenreiter FC Sevilla mit 1:0 (0:0) durch. Das Tor des Tages erzielte der französische Stürmer Karim Benzema nach Vorarbeit des ehemaligen Leverkuseners Dani Carvajal in der 64. Minute.

Ein Treffer von Sevillas Chicharito wurde wegen einer Abseitsposition aberkannt (87.). Der deutsche Ex-Weltmeister Toni Kroos spielte durch, Neuzugang Luka Jovic kam nicht zum Einsatz. Mit nun elf Punkten aus fünf Spielen steht Real hinter dem punktgleichen Spitzenreiter Athletic Bilbao auf Rang zwei, Sevilla ist nur noch Fünfter.

Barcelona patzt bei Aufsteiger

Während es für Real Madrid wieder besser lief, hat der spanische Meister FC Barcelona am fünften Spieltag gehörig gepatzt. Die Mannschaft von Trainer Ernesto Valverde musste sich am Samstag beim Überraschungsteam FC Granada mit 0:2 (0:1) geschlagen geben. "Desaster" prangte am Sonntagmorgen auf dem Titel des gefühlten Barca-Zentralorgans Sport. El Mundo Deportivo urteilte vernichtend: "Ein seelenloses Barça erlebt eine Katastrophe".

Barça kassierte nach dem glücklichen 0:0 in der Königsklasse bei Borussia Dortmund schon die zweite Liga-Niederlage in der noch jungen Saison. Bereits nach 63 Sekunden ging Granada in Führung: Nach einer abgefälschten Flanke drückte Ramon Azeez den Ball aus kurzer Distanz per Kopf über die Linie.

In der Halbzeitpause wechselte Valverde seinen Superstar Lionel Messi sowie Wunderkind Ansu Fati ein. Doch bei Barcelona war keine Besserung in Sicht. Erst hatte Nationaltorhüter Marc-Andre ter Stegen bei einem Patzer viel Glück, dann verursachte der frühere Leverkusen-Profi Arturo Vidal einen Handelfmeter. Alvaro Vadillo (65.) ließ ter Stegen vom Punkt keine Chance.

Quelle: n-tv.de, hul/dpa/sid

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