Fußball

Nach peinlicher Wechsel-Posse Real Madrid wird aus Pokal ausgeschlossen

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Blöd gelaufen für Real Madrid und Coach Rafa Benitez.

(Foto: REUTERS)

Real Madrid spielt in der Copa del Rey gegen den FC Cadiz. Der Rekordmeister gewinnt die Partie mit 3:1. Eines der Tore erzielt ein Spieler, der eigentlich gesperrt ist. Ein peinlicher Fehler, der für den Klub nun ganz bittere Konsequenzen hat.

Ziemlich blöd gelaufen für Real Madrid: Der spanische Fußball-Rekordmeister ist nach der Wechsel-Posse von Cadiz wie erwartet aus dem spanischen Pokalwettbewerb ausgeschlossen worden. Dies entschied das Schiedsgericht des spanischen Fußballverbandes in erster Instanz. Real kann gegen das Urteil vor dem gleichen Gericht und bei Ablehnung noch einmal vor dem höchsten Sportgericht des Landes Einspruch einlegen.

Die Madrilenen hatten im Viertrunden-Hinspiel der Copa del Rey beim FC Cadiz (3:1) den wegen dreier Gelber Karten aus der Vorsaison als Leihspieler beim FC Villarreal nicht spielberechtigten Dennis Tscheryschew eingesetzt, der auch prompt in der Partie traf. Drittligist Cadiz hat darufhin gegen die Spielwertung Einspruch eingelegt.

"Haben guten Willen demonstriert"

"Davon wussten wir nichts. Villarreal und der Verband haben uns nicht gewarnt", hatte Trainer Rafael Benitez direkt nach dem Spiel gesagt: "Als wir davon erfahren haben, haben wir ihn ausgewechselt, um unseren guten Willen zu demonstrieren." Emilio Butragueno, Reals Direktor für institutionelle Beziehungen, bestätigte Benitez' Darstellung. "Ich möchte betonen, dass auch Tscheryschew nichts von einer möglichen Sperre wusste", sagte er.

Bei der Verhandlung lehnte Richter Francisco Rubio die Argumente Reals ab. Die Madrilenen hatten angeführt, dass der Spieler nicht persönlich vom Verband über seine Sperre informiert worden war. Zudem hatte Real angeführt, dass Gelbe Karte im Pokal nach der dritten Runde gestrichen werden. Real stieg als Erstligist aber erst in Runde vier ein.

Quelle: ntv.de, tno/sid