Fußball

Juve-Klatsche gegen Real Madrid Ronaldo brilliert mit Rekord und Traumtor

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Zu gut für die alte Dame: Cristiano Ronaldo traf für Real Madrid doppelt gegen Juventus Turin - und bereitete zudem das dritte Tor vor.

(Foto: imago/Insidefoto)

Real Madrid steht mit anderthalb Beinen im Halbfinale der Champions League. Im Viertelfinal-Hinspiel bei Angstgegner Juventus Turin siegen "Königlichen" unerwartet deutlich - weil Superstar Cristiano Ronaldo groß aufspielt. Höhepunkt seiner Gala ist ein Wundertor.

Superstar Cristiano Ronaldo hat mit einem Traumtor für Real Madrid die Tür zum Halbfinale der Fußball Champions League ganz weit aufgestoßen. In der Neuauflage des Vorjahrs-Endspiels von Cardiff besiegte das Team von Weltmeister Toni Kroos Gastgeber Juventus Turin im Viertelfinal-Hinspiel dank zweier Treffer des Ausnahmefußballers Ronaldo mit 3:0 (1:0). Das Rückspiel am 11. April scheint damit nur noch eine Formsache.

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Seinen ersten Treffer besorgte Ronaldo bereits nach drei Minuten, als Ronaldo eine Eingabe von Isco mit dem rechten Außenrist unhaltbar verwandelte. In der zweiten Halbzeit erzielte der Weltfußballer mit einem spektakluären Fallrückzieher nach 64. Minuten das 2:0. Sein 119. Champions-League-Tor war mit Sicherheit eines seiner schönsten! Für den aus Real-Sicht äußerst komfortablen 3:0-Endstand sorgte acht Minuten später Marcelo. Diesmal hatte Ronaldo die Vorlage gegeben.

Vor seinem ersten Gastspiel als Real-Trainer in seiner Heimat hatte sich Zinedine Zidane entschieden, im Angriff an der Seite von Cristiano Ronaldo und Karim Benzema dem spanischen Auswahlspieler Isco den Vorzug zu geben. Eine Maßnahme, die sich auszahlte, auch wenn damit weitere Stars wie Gareth Bale, Lucas Vázquez und Asensio zunächst auf der Bank Platz nehmen mussten.

Toni Kroos, der in der 36. Minute bei einem Lattentreffer aus 20 Metern Pech hatte, entschied damit auch das "K&K"-Duell gegen seinen Weltmeister-Kollegen Sami Khedira für sich. Dabei war der Tabellenvierten der Primera División mit großem Respekt in das Duell gegangen, denn die zurückliegenden vier Vergleiche mit Hin- und Rückspiel hatte Real zwischen 1996 und 2015 gegen Juve stets verloren.

Aufregung herrschte nach einer guten halben Stunde, als Reals Daniel Carvajal einen Schlag von Juve-Spieler Kwadwo Asamoah ins Gesicht bekam und auf dem Feld liegenblieb. Der Schiedsrichter Cüneyt Cakir aus der Türkei erkannte aber kein Foul gegen den Real-Profi. Aber auch mit elf gegen elf war Juventus am Ende kein Gegner für die Gäste aus Madrid.

Quelle: n-tv.de, cwo/dpa