Fußball

Wales träumt von EM-Teilnahme San Marino bejubelt seltenes Heimtor

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Real-Profi Gareth Bale (r.) stand gegen Aserbaidschan 60 Minuten auf dem Platz.

(Foto: REUTERS)

Durch den Sieg über Aserbaidschan darf die walisische Fußball-Nationalmannschaft weiter auf eine EM-Teilnahme im kommenden Jahr hoffen - Real-Madrid-Profi Gareth Bale wird gerade rechtzeitig fit. Unterdessen feiern die Fans von San Marino nach vielen Jahren wieder einen Heimtreffer ihrer Mannschaft.

Beim Comeback von Superstar Gareth Bale hat sich die walisische Fußball-Nationalmannschaft die Chancen auf die zweite EM-Teilnahme in Serie offen gehalten. Die Mannschaft von Trainer Ryan Giggs siegte in Aserbaidschan 2:0 (2:0) und steht nun womöglich vor einem Endspiel um den zweiten Platz in Gruppe E gegen Ungarn. Die Waliser weisen als Dritter elf Punkte auf, die zweitplatzierten Ungarn stehen einen Zähler besser da. Allerdings könnte die Slowakei (10) mit einem Sieg beim Gruppenersten Kroatien (14) am Abend noch vorbeiziehen.

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San Marinos Filippo Berardi wird von seinen Mitspielern geherzt.

(Foto: REUTERS)

Kieffer Moore (10.) und Harry Wilson (34.) erzielten in Baku die Tore für die Waliser, bei denen Bale 60 Minuten zum Einsatz kam. Der Stürmerstar hatte seit dem letzten Länderspiel am 13. Oktober verletzungsbedingt gefehlt. Dass er nun zur Nationalmannschaft gereist war, hatte in Madrid für Verstimmungen gesorgt. Bale hat ohnehin nicht den besten Stand unter Real-Trainer Zinedine Zidane.

Ein seltenes Erfolgserlebnis feierten die Fans der Fußball-Nationalmannschaft San Marinos. Bei der 1:3 (0:3)-Niederlage gegen Kasachstan in Serravalle gelang Filippo Berardi in der Schlussphase (77. Minute) das erste Heimtor für San Marino seit sechs Jahren. Zuvor war der 209. der Fifa-Weltrangliste seit 17 Partien ohne eigenen Torerfolg geblieben, der letzte Heimtreffer gelang im September 2013.

In Gruppe I hat sich unterdessen Belgien den Gruppensieg gesichert. Im Duell der bereits qualifizierten Teams siegten die Roten Teufel in Russland klar mit 4:1 (3:0). Der Dortmunder Thorgan Hazard erzielte das belgische Führungstor, sein Bruder Eden mit zwei Treffern (33. und 40.) sowie Romelu Lukaku (72.) machten den Sieg perfekt. Für Russland traf Georgi Dschikija (79.).

Quelle: n-tv.de, jpe/dpa

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