Fußball

Herber Schlag für FC Bayern Sané muss am Kreuzband operiert werden

Die Knie-Verletzung von Fußball-Nationalspieler Leroy Sané ist schlimmer als befürchtet. Der Profi von Manchester City hat sich das Kreuzband im rechten Knie angerissen und muss operiert werden. Er droht lange auszufallen.

Die schlimmsten Befürchtungen des FC Bayern scheinen sich zu bewahrheiten: Leroy Sané hat sich eine schwere Kreuzbandverletzung am rechten Knie zugezogen und muss operiert werden. Den Eingriff bei dem Außenstürmer bestätigte Sanés Klub Manchester City via Twitter. Der englische Meister sicherte ihm jegliche Unterstützung zu und wünschte ihm eine schnelle und vollständige Genesung.

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Dem deutschen Fußball-Nationalspieler droht eine monatelange Pause. Der 23-Jährige war am vergangenen Sonntag im Community Shield gegen den FC Liverpool bereits in der 13. Minute ausgewechselt worden. Er hatte sich zuvor bei einem Zweikampf mit Trent Alexander-Arnold das Knie verdreht und musste minutenlang auf dem Rasen behandelt werden.

"Der erste Eindruck war nicht gut, aber ich glaube, es ist nicht schlimm", hatte Citys Teammanager Josep Guardiola noch im Anschluss der Partie, die Manchester im Elfmeterschießen gewann, gesagt. Laut Online-Portal "Fußballverletzungen.com" fallen Profispieler mit einem Kreuzbandriss durchschnittlich etwa 226 Tage aus. Was die schwere Verletzung nun für die Transferambitionen des FC Bayern bedeutet? Unklar.

"Wem man da glauben soll - und wann"

Die Münchner wollen den Flügelspieler seit Wochen in die Bundesliga zurückholen, die Verhandlungen aber gestalteten sich schwierig. Nachdem es zuletzt Berichte gab, wonach sich der Verein mit dem Spieler auf einen Transfer geeinigt habe, kamen die beiden Meister aus Deutschland und England bei der Ablöse offenbar nicht voran. ManCity soll 150 Millionen Euro verlangt haben, die Bayern wollten weniger zahlen. Ob die Verletzung den Preis drückt oder Bayern Sané nun gar nicht mehr haben will?

Noch am Mittag hatte Thomas Müller im Transferlager in Rottach-Egern gesagt: "Zu Transfers kann ich persönlich leider immer noch nichts sagen. Das habt ihr wahrscheinlich schon vermutet. Ich bin weder Mediziner noch Transferpolitiker", sagte der Bayern-Angreifer. "Es ist ja schon alles vermeldet worden, von perfekt zu geplatzt bis mittendrin. Da weiß man natürlich nicht immer genau, wem man da glauben soll - und wann."

Alternativen Ziyech und Bergwijn?

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Als Alternative für den FC Bayern ist nach wie vor etwa Hakim Ziyech im Gespräch. Der 26 Jahre alte Marokkaner von Ajax Amsterdam überzeugte in der vergangenen Saison in der Champions League, ihn würde der niederländische Rekordmeister aber wohl erst nach erfolgreicher Qualifikation für die Königsklasse gehen lassen. Der zentral und als Flügelspieler einsetzbare Ziyech soll nach "Kicker"-Informationen 35 Millionen Euro kosten.

Die Rede ist auch von Steven Bergwijn, 21 Jahre alter niederländischer Nationalspieler. Er wäre sofort zu haben, weil er mit der PSV Eindhoven in der Qualifikation zur Champions League schon ausgeschieden ist. Bergwijn ist Linksaußen, hat in der vergangenen Saison 14 Tore geschossen, zwölf vorbereitet und fünf Spiele in der Champions League absolviert. Sein Vertrag bei der Mannschaft des früheren Münchners Mark van Bommel läuft noch bis 2022. Die spanische Zeitung "Sport" brachte auch noch Philippe Coutinho vom FC Barcelona ins Spiel, den Bayern angeblich beobachte.

 

Quelle: n-tv.de, tno/dpa/sid

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