Fußball

Hochspannung in EM-Quali Schweiz und Israel träumen von EM

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Schweiz setzt sich im Spitzenspiel der EM-Quali-Gruppe D gegen Irland durch.

(Foto: picture alliance/dpa)

Chancen auf eine Teilnahme bei der Fußball-EM 2020? Die Schweiz hat sie noch - nicht zuletzt, weil sie das Spitzenspiel der Gruppe D gegen Irland für sich entscheidet. Die Iren verpassen somit die vorzeitige Qualifikation. Israel wahrt indes seine theoretische Chance.

Die Schweiz hat einen großen Schritt Richtung Fußball-Europameisterschaft 2020 gemacht. Mit sieben Bundesliga-Profis in der Startelf setzten sich die Eidgenossen im Spitzenspiel der Gruppe D in Genf gegen Tabellenführer Irland mit 2:0 (1:0) durch und haben damit beste Chancen auf die direkte Qualifikation. Die Mannschaft von Trainer Vladimir Petkovic schloss zu den Top zwei auf, liegt mit elf Punkten nur einen Zähler hinter Irland und Dänemark.

Während für Irland aber nur noch ein Spiel gegen Dänemark auf dem Programm steht, haben die Dänen sowie die Schweiz noch zwei Gelegenheiten zu punkten. Gegen Irland avancierte der frühere Frankfurter Haris Seferovic (16.) mit dem Führungstreffer zum Matchwinner für die Schweizer. Assistgeber Admir Mehmedi, Offensivspieler beim VfL Wolfsburg, musste nach einer halben Stunde mit einer Verletzung am Oberschenkel ausgewechselt werden. Irlands Shane Duffy unterlief in der Nachspielzeit (90.+3) ein Eigentor.

In der Schlussphase wurde Irland-Verteidiger Seamus Coleman nach einem Handspiel im Strafraum mit Gelb-Rot vom Platz gestellt (76.), den fälligen Elfmeter vergab Milan-Verteidiger Ricardo Rodriguez allerdings.

Israel und die Theorie

Der österreichische Teamchef Andreas Herzog darf mit Israel ebenfalls weiter auf die direkte Qualifikation für die Fußball-Europameisterschaft 2020 hoffen. Die Israelis setzten sich gegen Underdog Lettland ohne Probleme mit 3:1 (3:1) durch, haben in der Gruppe G allerdings nur mehr theoretische Chancen auf die ersten zwei Plätze.

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Israels Trainer Herzog: Da geht's zur EM.

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Israel (11 Zähler) steht nun punktgleich mit Nordmazedonien sowie Slowenien auf Platz fünf und muss in den verbleibenden zwei Spielen auf zwei Patzer von Österreich (16) hoffen. Der Mannschaft des deutschen Trainers Franco Foda reicht im Heimspiel gegen Nordmazedonien oder bei den noch punktlosen Letten ein Unentschieden.

Die Israelis dürfen derzeit auch auf die Play-off-Runde in der Nations League hoffen, wo ebenfalls noch Tickets für die EM-Endrunde im kommenden Jahr vergeben werden.

Quelle: ntv.de, bad/sid