Fußball

Ex-Angreiferin trifft dreimal Später Ärger bei Wolfsburger Spektakel

259607212.jpg

Pernille Harder traf dreimal gegen ihren Ex-Klub.

(Foto: picture alliance/dpa/PA Wire)

Den drei deutschen Teams gelingt zum Auftakt der Champions League der Frauen gemeinsam nur ein Sieg. Es wäre viel mehr drin gewesen. Bitter endet das Spiel besonders für den VfL Wolfsburg, der kurz vor einer Überraschung steht.

Die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg haben einen wichtigen Auftaktsieg in der neuen Champions-League-Gruppenphase noch verspielt. Beim Vorjahresfinalisten FC Chelsea reichte es für die deutschen Pokalsiegerinnen trotz einer 3:1-Führung nur zu einem 3:3 (2:1)-Unentschieden. Das Ausgleichstor erzielte der langjährige VfL-Star Pernille Harder in der zweiten Minute der Nachspielzeit, es war ihr dritter Treffer des Abends. Die Dänin spielte von 2017 bis 2020 in Wolfsburg. Dieses Tor brachte den VfL auch um eine erfolgreiche Revanche für das Viertelfinal-Aus in der vergangenen Saison.

Samantha Kerr brachte die Londonerinnen schon in der zwölften Minute in Führung. Doch zwei Tore von Tabea Waßmuth (18./48.) sowie der 2:1-Führungstreffer von Jill Roord (34.) gaben diesem Spiel eine vermeintliche Wende. Das Team der deutschen Nationalspielerin Melanie Leupolz verkürzte durch Bethany England schnell auf 2:3 (51.) und drückte vor 1371 Zuschauern fortan auf den Ausgleich. In der vergangenen Saison hatte Chelsea den VfL mit 2:1 und 3:0 besiegt und danach im Halbfinale auch den FC Bayern München ausgeschaltet.

Die Fußballerinnen des FC Bayern München waren ebenfalls mit einem Unentschieden in die Gruppenphase gestartet. Die Münchnerinnen kamen schon am Dienstagabend bei Benfica Lissabon nicht über ein torloses Remis hinaus. Linda Dallmann (13. Minute), Maximiliane Rall (37.) und Lea Schüller (85.) hatten die Führung für den überlegenen deutschen Meister jeweils verpasst. Ein Tor von Münchens Saki Kumagai (78.) wurde in der Schlussphase zurückgepfiffen, nachdem der Ball ihren Arm touchiert hatte.

Viel besser lief es für die TSG 1899 Hoffenheim bei einem lockeren Kantersieg: Der Bundesligist setzte sich zum Auftakt der Gruppenphase ebenfalls am Dienstagabend mit 5:0 (1:0) gegen den dänischen Meister HB Köge durch. Katharina Naschenweng (18. Minute), Nicole Billa (47.), Luana Bühler (61.) und Tine Lea De Caigny (63./90.+3) erzielten die TSG-Treffer in Sinsheim vor den Augen von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg.

Quelle: ntv.de, ter/dpa

ntv.de Dienste
Software
Newsletter
Ich möchte gerne Nachrichten und redaktionelle Artikel von der n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH per E-Mail erhalten.