Fußball

Fans feiern CR7-Party Streik gegen Ronaldo floppt "eklatant"

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Da isser! Die Fans in Turin feiern Cristiano Ronaldo.

(Foto: REUTERS)

Cristiano Ronaldo wechselt von Real Madrid zu Juventus Turin. Für die Gewerkschaft USB ist das ein Unding. Sie ruft daher zum Streik bei Fiat auf. Wie der Klub wird nämlich auch der Autobauer von der Agnelli-Familie kontrolliert. USB sieht die Millionen falsch investiert.

Ein Proteststreik von Fiat-Arbeitern gegen den Millionen-Transfer des Weltfußballers Cristiano Ronaldo, auch kurz CR7, hat sich nach Darstellung des Automobilkonzerns als ein "eklatanter Flop" erwiesen. Dem Aufruf zur Arbeitsniederlegung im Fiat-Werk von Melfi in Süditalien hätten in der Frühschicht nur 5 von 1700 Arbeitern Folge geleistet, teilte ein Unternehmenssprecher der Nachrichtenagentur Ansa mit. Das entspreche einer Beteiligung von 0,3 Prozent. Der italienische Rekordmeister Juventus Turin zahlt an Real Madrid für Ronaldo eine Ablösesumme von 112 Millionen Euro.

Der Sprecher betonte, die Fiat-Arbeiter hätten begriffen, dass eine nicht repräsentative Gewerkschaft mit dem Streikaufruf nur Reklame in eigener Sache habe machen wollen. Die Gewerkschaft USB hatte in ihrem Aufruf zu dem Proteststreik erklärt, es sei nicht hinnehmbar, dass Millionensummen für die Verpflichtung eines Fußballers ausgegeben würden. Die Gelder hätten besser in die Autoproduktion und die Schaffung von Arbeitsplätzen investiert werden sollen. Juventus wird von der Agnelli-Familie kontrolliert, die auch der größte Aktionär des Automobilkonzerns Fiat Chrysler Automobiles (FCA) ist.

Ungeachtet dessen ist die Ronaldo-Euphorie bei den Fans der "Alten Dame" riesig. Bei seiner Ankunft am medizinischen Institut von Juventus Turin wurde der 33-Jährige von Hunderten Fans frenetisch gefeiert. Der Portugiese genoss die "Cristiano, Cristiano"-Sprechchöre sichtlich und gab Autogramme. Dann unterzog er sich den obligatorischen Untersuchungen. Schon am frühen Morgen hatten sich die Fans  vor dem Institut versammelt. Rund um das Stadion wurden schärfste Sicherheitskontrollen ergriffen.

Quelle: n-tv.de, tno/dpa/sid

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