Fußball

Nach Frust-Interview Thomas Müller geht auf ARD-Reporterin zu

Thomas Müller bewegt sich nach seinem Frust-Interview in der ARD nach der Pokal-Blamage mit Bayern München bei Holstein Kiel auf Reporterin Valeska Homburg zu. Außerdem gratuliert er dem Zweitligisten zum Sieg, das war zuvor im Rausch der Emotionen untergegangen.

Nach einem spannungsgeladenen Wortwechsel beim TV-Interview nach dem blamablen Pokal-Aus hat Bayern-Star Thomas Müller noch in der Nacht versöhnliche Töne angestimmt. "Puh - Der Last-Minute-Schock sitzt uns noch in den Gliedern. Trotzdem Glückwunsch an dieser Stelle an @holsteinkiel zum Weiterkommen, das ging bei all dem Frust vorhin im Interview ein wenig unter", schrieb der 31-Jährige in sozialen Medien und wandte sich dann auch an die ARD-Reporterin Valeska Homburg, die das im Internet gerne geklickte Interview geführt hatte.

"@homburg_valeska, das hätten wir wohl beide etwas besser hinkriegen können - nichts für ungut", postete er schließlich versöhnlich. Dazu drückte Müller seine Laune unter anderem mit den Hashtags "#verlierenmussmankönnen", "#istaberüberhauptnichtmeins" und "#undauchnixzumgewöhnen" aus.

Nach dem überraschenden Aus im Elfmeterschießen in der 2. Runde bei Zweitligist Holstein Kiel hatte dem angefressenen Müller die Frage nach der Stimmung in der Kabine überhaupt nicht gefallen. "Sie lachen jetzt hier", sagte er zur ARD-Reporterin. Woraufhin Homburg antwortete: "Ne, ich lache nicht." Müller ließ nicht locker und sagte: "Natürlich haben Sie gelacht!"

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Erst nach einer weiteren Frage der Reporterin ging das Interview weiter. Die Stimmung sei entsprechend, sagte Müller. "Wir sind natürlich bedient." Schon im TV hatte das Gespräch versöhnlich geendet. Homburg hatte sich für das Rauskommen bedankt und einen schönen Abend gewünscht, Müller hatte dies mit "Danke gerne" kommentiert.

Homburg erklärte am Tag darauf ihr Lachen. "Er war voll mit Adrenalin und ich auch. Das war kein Auslachen, sondern ein Reflex, um die Stimmung zu lockern. Dafür sorry, Thomas Müller", zitiert sie die "Bild". Dort erklärte sie auch, wie es zu der Frage gekommen war. "Thomas Müller hatte in seiner ersten Antwort alle sportlichen Details analysiert. Es war der Versuch, ihm noch etwas Atmosphärisches zu entlocken: Ob Hansi Flick schon etwas Einordnendes in der Kabine gesagt hat usw. Das geht bestimmt besser. Nichts für ungut, Thomas Müller. Wir sind fein miteinander. Ich finde seine Reaktion auf das gestrige Interview sehr nett."

Quelle: ntv.de, tno/dpa