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+ Fußball, Transfers, Gerüchte + "Trap" ist bereit für die "Squadra Azzurra"

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"Ich fühle mich fit und habe einen klaren Kopf", erklärt Giovanni Trapattoni zu seinen Ambitionen.

(Foto: imago/Action Plus)

Der Hamburger SV braucht mal wieder Geld und lockt Investoren mit üppiger Verzinsung. Arsenal-Trainer Arsene Wenger verteidigt sich und seine Arbeit, für BVB-Verteidiger Neven Subotic ist die Saison zu Ende und Giovanni Trapattoni hat große Pläne.

Giovanni Trapattoni hat sich als Nachfolger des italienischen Nationaltrainers Antonio Conte nach der EM-Endrunde in Frankreich ins Gespräch gebracht. "Wenn mich der Fußballverband rufen würde, wäre ich darüber froh, denn ich habe große Erfahrung. Ohne hochmütig klingen zu wollen: Ich fühle mich fit und habe einen klaren Kopf", sagte der mittlerweile 77-Jährige in einem Radiointerview. "Trap" hatte Italiens Nationalelf bereits zwischen 2000 und 2004 betreut. Von 2008 bis 2013 war der ehemalige Bayern-Coach irischer Nationaltrainer. (tno)

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Thrombose im Arm: Saison-Aus für Subotic

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Hat eine Thrombose im Arm: BVB-Verteidiger Neven Subotic.

(Foto: imago/Jan Huebner)

Neven Subotic wird für Borussia Dortmund in dieser Saison keine Spiele mehr bestreiten können. Wegen einer Thrombose im Arm dürfe der Innenverteidiger derzeit keinen Kontaktsport betreiben, teilte der BVB mit. "Mir geht es den Umständen entsprechend gut. Ich kann mich mit Einzeltraining fit halten und werde nach meiner Genesung körperlich besser in Schuss sein als je zuvor", wurde der 27-Jährige zitiert. In der Partie gegen Werder Bremen muss BVB-Coach Thomas Tuchel zudem weiter auf Ilkay Gündogan verzichten. Der Nationalspieler fällt wegen einer Fußverletzung abermals aus. (tno)

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Fans fordern Rauswurf, Wenger wehrt sich

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Arsenal-Coach Arsene Wenger wehrt sich gegen die Kritik der Fans.

(Foto: REUTERS)

Arsenal-Teammanager Arsène Wenger hat vor dem Spiel gegen den FC Watford erneut die Kritik der Anhänger zurückgewiesen, die seit einigen Wochen den Rauswurf des 66-Jährigen fordern. "Ich glaube, die Fans müssen immer vereint hinter der Mannschaft stehen. Ich versuche nur, mein Bestes zu geben", sagte Wenger. "Dieser Klub hat Werte, einer dieser Werte ist es, Verträge zu respektieren. Ich bin hier seit 19 Jahren und habe mich immer daran gehalten." Der Kontrakt des Trainers bei den Gunners um die Weltmeister Mesut Özil und Per Mertesacker endet 2017. Nach dem Aus im Champions-League-Achtelfinale steht Wenger enorm unter Druck, denn auch der Meistertitel ist für den Tabellendritten der Premier League in weite Ferne gerückt. Gegen Watford, das Arsenal im Viertelfinale des FA Cup ausgeschaltet hatte, muss das Team von Wenger liefern. (tno)

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Heidel wettert gegen "Team Marktwert"

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"Da wird sich dann auf Tradition berufen, die 50 Jahre zurückliegt, aber nichts mit der Leistung des Vereins im Jahr 2016 zu tun hat", sagt Christian Heidel.

(Foto: imago/Werner Schmitt)

Der künftige Schalke-Manager Christian Heidel lehnt die Forderung von sechs Bundesligisten nach einer traditionsbewussteren Verteilung der Fernsehgelder ab. "Da wird sich dann auf Tradition berufen, die 50 Jahre zurückliegt, aber nichts mit der Leistung des Vereins im Jahr 2016 zu tun hat", sagte der Noch-Manager des FSV Mainz 05 "Kicker online". Die Traditionsclubs 1. FC Köln, Eintracht Frankfurt, Werder Bremen, VfB Stuttgart, Hamburger SV und Hertha BSC hatten sich zuvor zu dem Bündnis "Team Marktwert" zusammengeschlossen. Sie fordern, Kennzahlen wie Fanbasis, Beliebtheit, Bekanntheitsgrad, TV-Reichweite und Interaktionsraten in Social-Media-Foren zusätzlich zum sportlichen Erfolg in die Verteilung der Fernsehgelder mit einfließen zu lassen. Heidel schlug dagegen vor, 80 Prozent der Fernseheinnahmen nach sportlichen und 20 Prozent nach wirtschaftlichen Kriterien im Lizenzierungsverfahren zu verteilen. Eine Abrücken vom Solidaritätsgedanken sei das nicht, urteilte der 52-Jährige. (tno)

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HSV will sich bis zu 40 Millionen leihen

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Finanziell ist der HSV arg angekratzt.

(Foto: imago/Ralph Peters)

Der finanziell angeschlagene Bundesligist Hamburger SV plant offenbar eine weitere Millionen-Anleihe. Groß-Anleger sollen in den Traditionsklub investieren und mit einer Verzinsung von 4,5 bis 5,5 Prozent gelockt werden. Das berichtet die "Bild"-Zeitung. Demnach hofft der HSV durch die Anleihe auf Einnahmen von bis zu 40 Millionen Euro, um damit Altlasten abzusichern und etwa den Stadion-Kredit weiter strecken zu können. Auch die "Sport Bild" und das "Hamburger Abendblatt" hatten schon über die Finanzpläne berichtet. Der HSV hatte im abgelaufenen Geschäftsjahr ein Rekord-Minus von rund 16,9 Millionen Euro erwirtschaftet. Auch für die aktuelle Saison erwartet der Klub ein negatives Ergebnis, es wäre das sechste Minus in Folge. Die Bilanz der Hamburger weist derzeit Verbindlichkeiten in Höhe von 89,136 Millionen Euro aus. (tno)

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Bremen bangt um Pizarro-Einsatz

Hinter dem Einsatz von Werder Bremens angeschlagenem Torjäger Claudio Pizarro im Bundesliga-Topspiel am Samstag (18.30 Uhr im n-tv.de-Liveticker) bei Borussia Dortmund steht weiterhin ein Fragezeichen. Der peruanische Nationalspieler erlitt im Länderspiel in Montevideo gegen Uruguay (0:1) eine schmerzhafte Beckenprellung zu. Dies ergab eine Untersuchung durch Mannschaftsarzt Philip Heitmann. "Die Beckenprellung hat auch die muskulären Probleme im Rücken hervorgerufen. Claudio wurde bereits intensiv behandelt. Wir müssen nun aber abwarten, wie sein Körper auf die Behandlung reagiert", sagte Heitmann. Über den Einsatz des 37-jährigen Pizarro in Dortmund soll im Laufe des Tages entschieden werden. (tno)

Quelle: ntv.de