In der vergangenen Saison spielen die europäischen Topklubs den Champions-League-Titel erstmals im neuen Format aus: Statt zahlreicher, zumeist früh entschiedener Vorrundengruppen mit Hin- und Rückspielen, gibt es auf dem Weg in die K.-o.-Runde eine große Liga. Jeder der 36 Klubs bestreitet je ein Spiel gegen acht zugeloste Gegner. So kommt es früh zu Top-Duellen, die es zuvor erst in der späteren Phase der Königsklasse gegeben hätte. Doch der automatisierte Auslosungsprozess setzt der Abwechslung Grenzen und deshalb greift die UEFA wieder ein - und "verbietet" drei Vorrundenspiele für die kommende Saison. Betroffen sind sechs Topklubs.
"Wenn Mannschaften, die bereits in der Ligaphase der UEFA Champions League in der Saison 2024/25 gegeneinander gespielt haben, in der Ligaphase der UEFA Champions League in der Saison 2025/26 erneut gegeneinander ausgelost werden, mit derselben Heimmannschaft, können diese Mannschaften in der Saison 2026/27 nicht mehr gegeneinander ausgelost werden", hat die UEFA in einem vor der Saison in den Durchführungsbestimmungen ihres Edelwettbewerbs verankert. Der "Kicker" hatte zuerst berichtet.
Liverpool-Kollegen feiern Wirtz' erlösenden Auftritt

Real muss nicht noch einmal nach Liverpool
Damit wird es in der nächsten Saison drei Top-Spiele zumindest in der Vorrunde ganz sicher nicht geben: Der FC Liverpool wird nicht noch einmal Real Madrid empfangen, dazu wird es die Spiele Inter Mailand - FC Arsenal und Juventus Turin - Benfica Lissabon höchstens als Duell in der K.-o.-Runde geben. Das gilt allerdings ausdrücklich nur für die gleiche Konstellation beim Heimrecht. Würde in der kommenden Saison Real Madrid als Heimteam den FC Liverpool empfangen, müsste der Premier-League-Klub auch in der Vorrunde nach Spanien reisen. Beide Teams treffen am Abend (21 Uhr/ DAZN und im Liveticker auf ntv.de) aufeinander.
Gemäß den Champions-League-Regularien kann die UEFA-Administration "für die Auslosung andere Bedingungen in Übereinstimmung mit den von der Kommission für Klubwettbewerbe festgelegten Grundsätzen festlegen sowie Auslosungsbedingungen anpassen". Die deutschen Champions-League-Vertreter sind von der neuen Regel in der kommenden Saison sicher nicht betroffen.

