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Gabor Kiraly spielte in Deutschland für Hertha BSC und 1860 München.
Gabor Kiraly spielte in Deutschland für Hertha BSC und 1860 München.(Foto: picture alliance / dpa)
Freitag, 13. November 2015

Kiraly feiert Historisches: Ungarn heiß auf erste EM nach 43 Jahren

Neben Joachim Löw könnte noch ein weiterer deutscher Trainer bei der Fußball-Europameisterschaft 2016 in Frankreich auflaufen, denn Ungarn winkt die EM-Teilnahme. Daran nicht ganz unschuldig ist ein alter Bundesliga-Bekannter - in Jogginghose.

Die ungarische Fußball-Nationalmannschaft ist auf einem guten Weg zur Europameisterschaft 2016 in Frankreich. In Oslo setzten sich die Magyaren unter der Leitung von Bernd Storck und Co-Trainer Andreas Möller im Play-off-Hinspiel gegen Norwegen mit 1:0 (1:0) durch. Für Ungarn wäre es die erste Teilnahme an einer EM-Endrunde seit 43 Jahren.

Matchwinner war László Kleinheisler (26.), der die Ungarn mit seinem Auswärtstor in eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel am Sonntag in Budapest (20.45 Uhr/RTL nitro) schoss. Die Ungarn mit dem Hoffenheimer Adam Szalai in der Startelf hatten die Partie über weite Strecken der ersten Halbzeit zwar gut im Griff, vergaben aber viele Chancen, bis Kleinheisler aus dem Strafraum heraus schließlich ins lange Eck traf.

Kiraly im 100er-Klub

Ein besonderer Abend war es vor allem auch für den Ex-Herthaner Gábor Kiraly, wie gewohnt in Jogginghose, der seine 100. Partie im Tor der Ungarn absolvierte. Bei Norwegen spielte Ingolstadts Torhüter Örjan Nyland, zudem starteten Even Hovland von Zweitligist 1. FC Nürnberg und der Berliner Mittelfeldspieler Per Skjelbred.

In der zweiten Halbzeit sah Ex-Nationalspieler Möller, der seinen Einstand als Co-Trainer beim 33. der Fifa-Weltranglisten feierte, immer stärker aufspielende Norweger, die auf den Ausgleich drängten. Ungarn zog sich nun verstärkt in die eigene Hälfte zurück und beschränkte sich auf die Verteidigung.

20 Mannschaften sind bereits für die EM qualifiziert, vier Tickets sind noch zu vergeben. Darum streiten sich neben Ungarn und Norwegen noch Bosnien-Herzegowina, Irland, die Ukraine, Slowenien, Schweden und Dänemark.

Quelle: n-tv.de