Fußball

"Wäre mehr als ein Wunder"Bundesliga-Trainer Frank Schmidt hakt den Klassenerhalt ab

28.02.2026, 20:20 Uhr
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Ist geknickt: Frank Schmidt. (Foto: picture alliance / Eibner-Pressefoto)

Das Kellerduell war die letzte Hoffnung: Für den 1. FC Heidenheim steht wohl am Ende der Saison der Gang in die zweite Fußball-Bundesliga an, sagt Trainer Frank Schmidt. Schließlich habe man selbst gegen Werder Bremen "keine Chance gehabt".

Trainer Frank Schmidt hat nach der 0:2-Niederlage im Kellerduell bei Werder Bremen kaum noch Hoffnung auf den Klassenerhalt des Fußball-Bundesligisten 1. FC Heidenheim. "Das wäre schon mehr als ein Wunder, wenn wir da unten rauskommen", sagte Schmidt am Nachmittag bei Sky. Er sei keiner, "der hofft", sondern einer, "der normalerweise dran glaubt - aber das fällt mir gerade genauso schwer wie unseren Fans". Man habe "gegen den Tabellenvorletzten keine Chance gehabt, deswegen fällt es schwer, hier irgendetwas rauszuhauen".

Die Heidenheimer sind angesichts von acht Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz wohl nicht mehr zu retten, statistisch gesehen sind sie bereits abgestiegen. Denn: Mit einer Ausbeute von nur 14 Punkten nach 24 Spielen hat seit Einführung der Drei-Punkte-Regel noch kein Team am Saisonende den Klassenerhalt geschafft.

"Am Ende reicht es einfach nicht. Es war vorne und hinten eine Leistung, die nicht reicht, um in der Bundesliga zu bleiben", sagte Heidenheims Mittelfeldspieler Niklas Dorsch bei DAZN geknickt. Die Partie sei die einzige Chance gewesen, "um noch einmal Anschluss an die oberen Plätze zu bekommen", diese habe man nicht genutzt. Mit der Leistung habe man "in der Bundesliga nichts verloren".

Werder war im Duell zwischen dem Vorletzten und Letzten dank Jovan Milosevic (57.) in Führung gegangen, ein Eigentor von Hennes Behrens (90.+7) entschied am Ende die Partie. Heidenheim ist seit nun elf Bundesliga-Spielen (drei Remis, acht Niederlagen) ohne Sieg. In keinem der bislang 24 Bundesliga-Spiele blieb das Team von der Ostalb ohne Gegentor.

Quelle: ntv.de, ses/sid

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