Fußball

DFB-Profi wagt nächsten Schritt Waldschmidt wechselt zu Benfica Lissabon

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Ab nach Lissabon: Luca Waldschmidt wechselt zu Benfica.

(Foto: imago images/Beautiful Sports)

Um die zwölf Millionen Euro soll er kosten: Luca Waldschmidt vom Fußball-Bundesligisten SC Freiburg zieht es zum portugiesischen Rekordmeister Benfica Lissabon. Der Nationalspieler bezeichnet das klassisch als "den nächsten Schritt". Bei den Breisgauern herrscht "Wehmut".

Der Wechsel des Fußball-Nationalspielers Luca Waldschmidt vom Bundesligisten SC Freiburg zu Benfica Lissabon ist perfekt. Der portugiesische Rekordmeister meldete, der 24 Jahre alte Angreifer sei jetzt "offiziell eine Verstärkung". Kurz darauf bestätigten auch die Freiburger den Wechsel. Waldschmidt besaß bei den Breisgauern noch einen Vertrag bis zum 30. Juni 2022, bei Benfica unterschrieb er nun bis 2025. Seine Ablösesumme soll bei zwölf Millionen Euro liegen. Über Vertragsdetails wurde zunächst nichts bekannt. Angeblich erhält Waldschmidt einen Fünfjahresvertrag.

"Ich habe mir die Entscheidung zu gehen wirklich nicht leicht gemacht, weil ich weiß, was ich am SC Freiburg hatte. Ich bin sehr dankbar für das Vertrauen, das mir der Sport-Club entgegengebracht hat", sagte Waldschmidt. Für Freiburg erzielte er in 53 Bundesligaspielen 16 Treffer. Im Oktober 2019 gab er sein Debüt für die deutsche A-Nationalmannschaft. Besonders bei der U21-EM 2019 spielte Waldschmidt sich in den Fokus internationaler Spitzenteams. Mit sieben Toren in nur vier Spielen stellte er damals den vormaligen Torrekord bei einer U21-EM schon vor dem Finale ein. Nach dem verlorenen Endspiel wurde er als bester Torschütze des Turniers ausgezeichnet.

"Dass ich hier zum A-Nationalspieler werden konnte, werde ich nicht vergessen. Jetzt habe ich mich entschieden, den nächsten Schritt zu gehen, und freue mich auf die neue Aufgabe", ergänzte Waldschmidt. Neben dem gebürtigen Siegener gab Benfica auch die Verpflichtungen von Verteidiger Jan Vertonghen (Tottenham Hotspur) und Flügelstürmer Everton (Gremio Port Alegre) bekannt. "Wir sehen es als Auszeichnung unserer Arbeit an, wenn Spieler diese Entwicklung bei uns nehmen. Gleichzeitig schwingt natürlich Wehmut mit, weil uns der Abschied sowohl sportlich als auch persönlich sehr schwerfällt", sagte Freiburgs Sportdirektor Klemens Hartenbach.

Quelle: ntv.de, dbe/sid