Fußball

Abenteuer in Aserbaidschan Weigl fällt aus, Bierhoff mahnt DFB-Kicker

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Wieder einer weniger: Nur noch 21 Spieler stehen Bundestrainer Joachim Löw für den Trip nach Aserbaidschan zur Verfügung.

(Foto: dpa)

Nicht nur Timo Werner fällt für das WM-Qualifikationsspiel der DFB-Elf in Aserbaidschan aus. Auch Dortmunds Julian Weigl muss verletzt passen. Teammanager Oliver Bierhoff warnt derweil: "Aserbaidschan ist kein Selbstläufer mehr."

Ohne Julian Weigl muss die Fußball-Nationalmannschaft ihr WM-Qualifikationsspiel in Aserbaidschan bestreiten. Der 21 Jahre alte Mittelfeldakteur von Borussia Dortmund hatte sich im jüngsten Testspiel gegen England (1:0) eine Oberschenkelprellung zugezogen.

"Er kann sich nicht richtig bewegen. Dann macht es keinen Sinn, dass er mitgeht", sagte DFB-Manager Oliver Bierhoff in der Sportschule Kaiserau in Kamen, wo der Weltmeister vor dem Abflug nach Baku noch ein Training bestritt. Der Leipziger Timo Werner war wegen eines Muskelfaserrisses bereits aus dem DFB-Quartier abgereist.

Mesut Özil setzte sein Rehabilitations-Programm wegen Rückenbeschwerden fort, gehört aber zum nun noch 21 Spieler umfassenden Aufgebot des deutschen Teams für den 63-Stunden-Trip ins ferne Aserbaidschan. Sami Khedira, Mario Gomez und Julian Draxler, die wie Özil das England-Spiel wegen Blessuren verpasst hatten, konnten wieder mit der Mannschaft trainieren.

Wer mitfährt, den erwarten Strapazen. "Lange Anreise, Zeitverschiebung, das kann immer mal unangenehm werden", sagte Mittelfeldakteur Toni Kroos zu den Rahmenbedingungen der Fernreise. Bierhoff warnte vor der Partie am Sonntag (18 Uhr/RTL) zudem sportlich vor dem Außenseiter: "Aserbaidschan ist kein Selbstläufer mehr, wo man mit 70 Prozent zum Sieg kommt."

Fünftes Spiel, fünfter Sieg

Zumal der Kontrahent in der Qualifikationsgruppe C einer von zwei Verfolgern des DFB-Teams ist. Mit sieben Punkten liegt Aserbaidschan hinter dem klaren Tabellenführer Deutschland (12) und Nordirland (7) auf Rang drei.

Bei den klaren Verhältnissen soll es bleiben. "Wir haben die Qualifikation souverän gespielt, so wollen wir auch weitermachen", gab Bierhoff die klare Zielvorgabe für Baku aus. Nach der Abschiedsgala von Fan-Liebling Lukas Podolski wird es für das DFB-Team wieder richtig ernst. Im 4100 Flugkilometer entfernten Baku will Bundestrainer Joachim Löw in der Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2018 in Russland den fünften Sieg im fünften Spiel einfahren.

Quelle: ntv.de, cwo/dpa

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