Fußball

Klopp kann Titelrennen beenden Werner trifft nicht, aber hilft trotzdem

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Thomas Tuchel gibt den Weg in die Champions League vor.

(Foto: imago images/Shutterstock)

Unter Thomas Tuchel läufts für den FC Chelsea weiter blendend: Nach dem starken Champions-League-Auftritt in Madrid, erledigte die Mannschaft auch daheim eine wichtige Aufgabe. Jürgen Klopp dagegen kann schnell das Titelrennen beenden. Anders allerdings als erhofft.

Dank eines Doppelpacks von Kai Havertz haben der FC Chelsea und Trainer Thomas Tuchel einen wichtigen Erfolg auf dem Weg zur Qualifikation für die Champions League geschafft. Die Londoner setzten sich mit 2:0 (1:0) beim Abstiegskandidaten FC Fulham durch und festigten ihren vierten Platz in der englischen Premier League.

Havertz erzielte in der zehnten und 49. Minute beide Treffer für Chelsea, das zweite Tor legte Timo Werner für seinen Nationalmannschaftskollegen auf. Das Team von Tuchel liegt damit sechs Punkte vor dem Tabellenfünften West Ham United, der eine Partie weniger absolviert hat. Auf dem sechsten Rang haben Meister FC Liverpool und Trainer Jürgen Klopp sieben Zähler Rückstand auf Chelsea und den letzten Platz für die Königsklasse.

Klopp kann Pep zum Meister machen

Manchester City machte dank eines 2:0 (0:0) bei Crystal Palace einen großen Schritt in Richtung des siebten englischen Meistertitels. Durch den 25. Saisonsieg vergrößerte das Team von Trainer Pep Guardiola den Vorsprung auf Manchester United auf 13 Punkte. Die Citizens könnten nun bereits am Sonntag den Titel feiern, wenn der Stadtrivale gegen den bereits entthronten Titelverteidiger Liverpool verliert.

Drei Tage vor dem Halbfinal-Rückspiel der Champions League gegen Paris Saint-Germain (Hinspiel 2:1) war City dem Gegner in allen Belangen überlegen und kam durch einen Doppelschlag von Sergio Agüero (57.) und Ferran Torres (59.) zum verdienten Erfolg. Der Treffer von Torres war der 700. City-Treffer in den 288 Spielen unter Guardiola. Der Argentinier Agüero erzielte seinen 182. Treffer in der Premier League. «Ich bin so glücklich, weil es so lange her ist, dass ich mal 90 Minuten gespielt habe. Das Tor ist gut, denn jetzt können wir vielleicht die Premier League gewinnen. Ich warte auf morgen», sagte Agüero. Er wisse aber noch nicht, ob er sich am Sonntag das Spiel von United ansehen werde. «Jedes Spiel ist schwierig. Wir warten bis morgen, und natürlich wäre es besser, wenn Liverpool gewinnt, oder?», scherzte er.

Quelle: ntv.de, ter/dpa

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