Fußball

Rechtsstreit offenbart Details Werner unterschrieb wohl beim FC Bayern

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Werner spielt mittlerweile in London.

(Foto: imago images/PA Images)

Timo Werner ist einer der besten Stürmer Deutschlands. Und wer besonders gut ist, der wird meist auch vom FC Bayern gejagt. So soll es auch in diesem Fall gewesen sein. Mehr noch, der Nationalspieler soll bereits einen gültigen Vertrag besessen haben. Der Deal platzte - das kommt jetzt eher zufällig heraus.

Timo Werner wäre offenbar beinahe beim FC Bayern gelandet. Allerdings nicht ganz freiwillig, das berichtet der "Spiegel". Demnach habe der Stürmer in der Saison 2018/19 einen Vertrag beim deutschen Fußball-Rekordmeister unterschrieben, der dann aber vorher annulliert wurde. Demzufolge hätte er ab 1. Juli 2020 in München spielen sollen.

Werner soll nicht ganz freiwillig unterschrieben haben - offenbart jetzt ein anstehender Rechtsstreit zwischen Spielerberater Karlheinz Förster und Spieleragent Murat Lokurlu. Die beiden prozessieren um "etwaige Ansprüche aus mutmaßlich gemeinsam getätigten Geschäften".

In den Prozessakten heißt es laut "Spiegel": "Timo Werner hatte still und heimlich auf Drängen des Klägers - der Spieler war davon nicht zu sehr begeistert - zwischenzeitlich bereits bei dem FC Bayern München einen befristeten Arbeitsvertrag … unterschrieben". Förster habe den Stürmer demnach dazu gedrängt.

Dann allerdings habe Werner erfahren, dass weder der damalige Trainer Niko Kovac noch Sportvorstand Hasan Salihamidzic den Transfer befürworteten. Den Deal hatte dem "Spiegel" zufolge noch der damalige Präsident und heutige Ehrenpräsident Ulli Hoeneß eingefädelt. Aufgrund der ablehnenden Haltung der sportlich Verantwortlichen habe Werner Förster "vehement" aufgefordert, den Vertrag rückgängig zu machen. Es heißt in den Akten: "Dazu ist es dann auch gekommen."

Werner spielte damals bei Bundesligist RB Leipzig, wechselte am 1. Juli 2020 statt nach München nach London. Der beim FC Chelsea unter Vertrag stehende deutsche Nationalspieler und der FC Bayern München äußerten sich laut Magazin nicht. Ein Anwalt Försters habe verlauten lassen, dass sein Mandant Kunden "grundsätzlich" nicht dazu dränge, Verträge zu unterschreiben.

Quelle: ntv.de, ara

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