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Montagsspiele im DFB-Pokal Wolfsburg nach spätem Schock sicher weiter

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Robin Knoche köpfte den VfL Wolfsburg gleich zu Beginn der Verlängerung in Führung

(Foto: imago images / Jan Huebner)

Der Hallesche FC gleicht in der Nachspielzeit aus, die Verlängerung entscheidet der VfL Wolfsburg dann allerdings frühzeitig. Der Karlsruher SC schmeißt Hannover 96 aus dem DFB-Pokal und macht den Fehlstart der Niedersachsen damit perfekt. Der VfB Stuttgart siegt knapp bei Hansa Rostock.

Hallescher FC - VfL Wolfsburg 3:5 (3:3, 1:1)

Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg hat im ersten Pflichtspiel unter seinem neuen Trainer Oliver Glasner mit reichlich Mühe die zweite Runde des DFB-Pokals erreicht. Die Wölfe bezwangen den Drittligisten Hallescher FC trotz Anlaufschwierigkeiten und Rückstand mit 5:3 (3:3, 1:1) nach Verlängerung. Bei der Pokal-Premiere von Glasner, der zur neuen Saison vom österreichischen Vizemeister LASK gekommen war, hatte HFC-Profi Felix Drinkuth (43.) die Gastgeber zunächst per Weitschuss in Führung gebracht, ehe Torjäger Wout Weghorst (44.) und Yannick Gerhardt (48.) die Partie für den Sechsten den vergangenen Bundesliga-Saison drehten. Nach dem Ausgleich des HFC durch Kapitän Sebastian Mai (57.) schoss William (70.) die Wolfsburger erneut in Front, ehe Mathias Fetsch (90.+1) in Überzahl die Verlängerung erzwang. VfL-Kapitän Josuha Guilavogui hatte in der 89. Minute die Gelb-Rote-Karte gesehen. Robin Knoche (92.) und Josip Brekalo (94.) machten dann aber für die Gäste alles klar.

Karlsruher SC - Hannover 96 2:0 (0:0)

Für Bundesliga-Absteiger Hannover 96 ist der Fehlstart in die neue Saison perfekt. Nach nur einem Punkt aus zwei Spielen in der Meisterschaft verabschiedeten sich die Niedersachsen gleich in der ersten Runde durch ein 0:2 (0:0) bei Zweitliga-Aufsteiger Karlsruher SC. Für den neuen 96er-Trainer Mirko Slomka könnte es nach der Pleite an seiner alten Wirkungsstätte schon früh in der Saison ungemütlich werden. Besser sieht es beim KSC aus, für den Lukas Grozurek (53.) und Marvin Wanitzek (61., Foulelfmeter) trafen und damit den dritten Sieg im dritten Pflichtspiel in dieser Spielzeit perfekt machten. Marc Lorenz traf für die überlegenen Badener zudem noch den Pfosten. Der Überraschungstabellenführer der 2. Fußball-Bundesliga, der im vergangenen Jahr noch als Drittligist gegen den damaligen Bundesligisten Hannover in der ersten Runde mit 0:6 untergegangen war, zog erstmals seit 2014 wieder in die zweite Runde ein.

Hansa Rostock - VfB Stuttgart 0:1 (0:1)

Bundesliga-Absteiger VfB Stuttgart hat die erste Runde glanzlos überstanden. Das Team von Trainer Tim Walter setzte sich beim Drittligisten FC Hansa Rostock mit 1:0 (1:0) durch. Stürmer Hamadi Al Ghaddioui (19. Minute) erzielte vor 24.000 Zuschauern im Ostseestadion das Siegtor für die Schwaben, die zuvor alle vier Vergleiche im DFB-Pokal gegen die Hanseaten verloren hatten. Mit dem frühen Führungstor erwischten die Gäste, die auf Stammtorhüter Gregor Kobel (Hüftprellung) verzichten mussten, einen Start nach Maß. Der kurz zuvor eingewechselte Al Ghaddioui stand nach einer schnell ausgeführten Ecke völlig frei und hatte keine Mühe, nach einer Flanke von Daniel Didavi aus Nahdistanz einzuköpfen. Hansa steckte den Rückschlag weg und hielt dagegen. Den Bemühungen fehlte es allerdings an spielerischer Präzision und Konsequenz, um die Stuttgarter Defensive ernsthaft in Verlegenheit zu bringen. Die beste Gelegenheit hatte noch Mittelstürmer John Verhoek, dessen Kopfball in der 60. Minute am linken Pfosten vorbei ging. Auch die stürmische Schlussoffensive brachte nichts mehr ein.

Quelle: n-tv.de

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