Bundesliga-Finale im LiveblogWolfsburg jubelt in wildem Kampf, in Heidenheim wird's dunkel

Wer muss runter? Wer darf noch auf die Relegation hoffen? Der vogelwilde Abstiegskampf in der Fußball-Bundesliga gipfelt in einem Nachmittag. VfL Wolfsburg und St. Pauli spielen gegeneinander. Im Fernduell will der 1. FC Heidenheim sein Wunder schaffen. Mit dabei ist: der ntv.de-Liveticker.
16.17 Uhr: Halbzeit. Zeit zum Durchatmen, aktuell steht Wolfsburg in der Relegation.
16.14 Uhr: Puhhh. Die Szene wird Grabara wohl noch länger verfolgen. Der Ball erreicht ihn im Wolfsburger Strafraum kurz vor der Torlinie, der Hamburger Angreifer rechnet damit aber nicht so richtig. Damit verstolpert er ihn vor dem leeren Tor. Aber im Stadion gibt es keinen großen Unmut, berichtet Kollege Uersfeld. Die Stimmung ist gedämpft. Schon den gesamten Tag über war die Anspannung in der Stadt zu spüren.
16.12 Uhr: Und während St. Pauli am Ausgleich arbeitet, gehen in Heidenheim langsam die Lichter aus. Einfacher Ballverlust im Mittelfeld, dann macht es Mainz schnell. Tietz legt im Sechzehner noch einmal quer: Und Nationalspieler Amiri besorgt das 2:0 für die Mainzer. Jetzt brauchen Frank Schmidt und sein Team brauchen jetzt sieben Tore.
16.10 Uhr: Und wie ist es im Stadion, Stephan Uersfeld? Ein klassisches "Wer will es mehr"-Spiel. Nach 20 Minuten, in denen beide Teams lieber zehn kleine als einen großen Fehler machen wollten, eröffnete Fujita mit seinem Lattentreffer einen wilden Kampf mit offenem Visier. Chancen auf beide Seiten. Wolfsburgs Daghim mehrfach glücklos. Dann nach einer Ecke die Erlösung für die Wölfe. Das Stadion schweigt kurz.
16.08 Uhr: TOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOR. Da ist es: Ecke Wolfsburg, vor dem St. Pauli-Torwart baut sich ein Block mit Spielern beider Mannschaften auf - und Konstantinos Koulierakis steigt tatsächlich am höchsten. Der Ball liegt im Netz, die Wolfsburger Fans zünden Pyro.
16.05 Uhr: Die Tore fehlen zwar noch bei St. Pauli-Wolfsburg, dafür landen die Wölfe den schon dritten Aluminiumtreffer der Partie. Souza kommt nach einer Eriksen-Ecke aus spitzem Winkel zum Kopfball, der vom linken Pfosten wegspringt
16.02 Uhr: Und wie geht Heidenheim mit dem Rückstand um? Gar nicht mal so schlecht, zumindest phasenweise. Mainz ist überlegen, aber der gerade Tabellen-18. sorgte in der 30. Minute für einen Lattenkracher.
15.59 Uhr: Es geht um alles, das macht sich jetzt schon bemerkbar. Nach der Lattenchance für St. Pauli langt Wolfsburg-Verteidiger Vini Souza kräftig zu - das Problem: er ist schon verwarnt. Die theoretisch mögliche Relegation verpasst schon mal. Die Partie darf er aber erst einmal weiterspielen.
15.53 Uhr: Obacht, VfL Wolfsburg: Da ist die erste Torchance des Abstiegknallers. Fujita zieht von der Sechzehner ab und trifft aber nur die Latte der Wölfe.
15.50 Uhr: Es gibt ja nicht nur den Abstiegskampf in der Bundesliga. Nicht vergessen, der Kampf um die Europapokal-Millionen ist ja auch noch offen. Stuttgart zementiert gegen Frankfurt schon mal die optimale Ausgangslage und führt vor den Augen von Bundestrainer Julian Nagelsmann mit 1:0. Und der direkte Konkurrenz? Hoffenheim liegt überraschend mit 0:1 gegen Gladbach hinten.
15.45 Uhr: Die erste Viertelstunde ist durch. Wolfsburg ist auf dem besten Weg in die Relegation und damit mit der Chance, die Klasse nach einer wahrlich verkorksten Saison mit drei Trainern vielleicht doch zu halten. Etwas überraschend: Das wichtige Mainzer Tor in Heidenheim wurde am Millerntor ohne jede Reaktion zur Kenntnis genommen, berichtet Kollege Uersfeld.
15.38 Uhr: Tja, und so schnell kann es gehen mit den Rechenspielen: Mainz schlägt schon nach sieben Minuten gegen Heidenheim zu. Damit sind Wolfsburg und St. Pauli im Vorteil.
15.30 Uhr: Der Ball rollt. Schnell noch einmal der Überblick: Wolfsburg hat die beste Ausgangslage (Tordifferenz -26) und damit die Relegation bei einem Sieg eigentlich sicher. Außer: Heidenheim (-29) gewinnt gegen Mainz sehr hoch. St. Pauli muss derweil höher als Heidenheim gewinnen, weil beide die selbe Tordifferenz haben.
Das sind die relevanten Spiele:
St. Pauli - Wolfsburg
Heidenheim - Mainz
15.13 Uhr: Auch wenn das Ganze hier historisch ist, Abstiegsdramen sind so alt wie die Bundesliga selbst. Die größten Nervenkrimis hat Kollege Emmanuel Schneider mal übersichtlich aufbereitet.
15.06 Uhr: Seit dem 23. Spieltag hängen alle drei Klubs im Tabellenkeller fest. Heidenheim war praktisch schon abgestiegen, aber weil sich Wolfsburg und St. Pauli ein Schneckenrennen lieferten, kam das Team von Frank Schmidt tatsächlich noch einmal ran.
15.03 Uhr: Stephan Uersfeld meldet sich für ntv.de vom Abgrund in Hamburg. Dort spielen sich schon am frühen Nachmittag besondere Szenen ab: St. Pauli-Fans verbrüdern sich gemeinsam mit Wolfsburger wegen der Deutschen Bahn. Der Anhang der Wölfe ist komplett in Grün da und brennt schon seit einer Stunde Pyrotechnik ab - Raketen fliegen aufs Feld.
15.01 Uhr: Herzlich willkommen, liebe Leserinnen und Leser! Es ist ein Tag, der starke Nerven braucht. Noch nie gipfelte das Abstiegsdrama in der Fußball-Bundesliga in einem derart großen Finale: Erstmals gehen der Tabellen-16., -17. und -18. mit der gleichen Punktzahl in den letzten Spieltag. Sie ahnen es und es ist eine Floskel, aber: Drama ist vorprogrammiert.