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Das nächste große Ding Apple Car soll doch noch kommen

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CarPlay ist bisher das einzige Produkt, was Apple im Autosektor etabliert hat.

(Foto: Apple)

Der treffsicherste Apple-Analyst sagt voraus, mit welchen Produkten der iPhone-Hersteller in Zukunft Milliarden scheffeln wird. Er ist sich sicher: Das nächste große Ding wird das Apple Car sein.

Schon seit rund vier Jahren gibt es Spekulationen, Apple plane, ein eigenes Auto auf den Markt zu bringen. Doch das "iCar" kam bisher einfach nicht aus der Garage von "Project Titan" und viele Experten gehen heute davon aus, dass sich Apple jetzt vor allem auf die Software für selbstfahrende Autos anderer konzentriert, die in Zusammenarbeit mit anderen Herstellern entstehen sollen. Unter anderem war BMW im Gespräch. Doch die Experten irren sich vielleicht, denn jetzt hat der als bester Apple-Analyst geltende Ming-Chi Kuo in einer Zukunftsprognose geschrieben, das Apple Car sei der kommende Star des iPhone-Herstellers.

Laut "MacRumors" schreibt Kuo, Apple werde künftig seine Milliarden-Umsätze mit Service-Produkten und einem Augmented-Reality-Headset machen. Und: Irgendwann zwischen den Jahren 2023 und 2025 kommt nach Ansicht des Analysten als nächstes großes Ding das Apple Car. Insgesamt nennt er vier gute Gründe, warum das iCar und Apples Umsätze durch die Decke gehen sollen.

Entwicklung wie nach iPhone-Premiere

Erstens könnte die Nachfrage enorm steigen, wenn viele Autofahrer auf Fahrzeuge mit neuen Technologien umsteigen möchten. Kuo vergleicht dies mit der Einführung des iPhone, das den Siegeszug der Smartphones einläutete. Die Mehrheit der Nutzer tauschte innerhalb kurzer Zeit ihre herkömmlichen Handys gegen die smarten Touchscreen-Geräte ein.

Zweitens glaubt Kuo, dass kein Konkurrent Apple in Sachen Technologie das Wasser reichen kann, wodurch sich das Apple Car von Nachahmerprodukten absetzen könne. Als Beispiel nennt er Augmented Reality (AR), die auch Konzernchef Tim Cook immer wieder als eine der wichtigsten technischen Entwicklungen nennt.

Keiner kann's besser

Drittens könne Apple Hardware, Software und Dienste besser integrieren als irgendein Mitbewerber - dies gelte auch für den Automobilsektor. Und viertens soll Apples Dienste-Sparte enorm davon profitieren, wenn das Unternehmen über das Apple Car bei der Auto-Finanzierung mitmischt.

Für Kous Annahme, Apple habe das iCar noch lange nicht aufgegeben, sprechen Informationen, die kürzlich in Zusammenhang mit einem Gerichtsverfahren wegen Industriespionage ans Licht kamen. Darin geht es nämlich um "Project Titan", über das der Beschuldigte Einzelheiten an chinesische Startups verraten haben soll. Aus der Anklageschrift geht hervor, dass immerhin noch etwa 5000 Beschäftigte an dem Projekt arbeiten.

Quelle: n-tv.de, kwe

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