Technik

Browser mit neuen Funktionen Chrome 66 steht bereit

Addon für Chrome

Der weit verbreitete Chrome-Browser erhält ein Update.

(Foto: Foto: Jens Büttner)

Demnächst steht Googles Chrome-Browser in der neuen Version 66 zum Download bereit. Die Aktualisierung bringt unter anderem eine interessante Passwort-Option und eine neue Umgangsweise mit nervigen Autostart-Videos.

Weltweit hat Googles Chrome inzwischen einen Marktanteil von rund 62 Prozent erobert, in Deutschland hat der Browser laut Statista im vergangenen September Mozillas Firefox hinter sich gelassen und ist inzwischen mit fast 38 Prozent klar die Nummer 1 - Tendenz steigend. Jetzt gibt es den Marktführer in der neuen Version 66 für Windows-, Mac- und Linux-Rechner sowie Android- und iOS-Smartphones und -Tablets.

Die für Nutzer spürbarste Neuerung sollten die neuen Autoplay-Richtlinien sein. Denn ab sofort dürfen Videos nur noch automatisch starten, wenn sie keinen Ton enthalten oder wenn der Clip stummgeschaltet ist. Sie können aber auch ungehindert loslegen, wenn der Nutzer auf einer Website bereits etwas angeklickt hat. Mobil genügt es laut "9to5Google", wenn die Website zum Homescreen hinzugefügt wurde. Bestraft wird ein Betreiber allerdings nicht, wenn er gegen die Richtlinien verstößt - die Videos spielen lediglich nicht ab. Außerdem hat Google im Gegenzug die Option aus den Einstellungen entfernt, Autoplay komplett zu blockieren.

Praktisch, aber unverschlüsselt

Mit dem Update kommt auch eine Möglichkeit, in Chrome gespeicherte Passwörter in einem Rutsch zu exportieren. Auf PCs findet man die Funktion Passwörter exportieren in den Einstellungen unter Passwörter und Formulare - Passwörter verwalten.

Bei Android-Geräten geht man über das Drei-Punkte-Symbol ("Kebab-Menü") rechts oben zu den Einstellungen. Nachdem man dort Passwörter ausgewählt hat, findet man die Export-Funktion, indem man wieder auf das Kebab-Menü tippt.

Auf dem iPhone oder iPad geht man ebenfalls über die drei Punkte rechts oben zu den Einstellungen und tippt Passwörter an. Dann scrollt man bis ganz unten zu Passwörter exportieren.

Als Ergebnis erhält man eine CSV-Datei, die man beispielsweise in Passwort-Manager importieren kann. Dabei sollte man aber sehr vorsichtig sein und die Datei nach dem Export auch wieder vollständig löschen (beispielsweise mit CCleaner). Denn sie ist unverschlüsselt und könnte auch von Unbefugten verwendet werden.

Quelle: n-tv.de, kwe

Mehr zum Thema