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Warentest findet viele gutDas sind die besten Powerbanks für alle Fälle

09.01.2026, 13:28 Uhr
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Je nach Bedarf gibt es große und kleine Powerbanks mit verschiedenen Kapazitäten. (Foto: Stiftung Warentest)

Stiftung Warentest prüft 24 große und kleine Powerbanks, die unterwegs oder bei kurzen Stromausfällen Smartphones, Laptops und andere Geräte auftanken können. 20 davon sind gut, über den Testsieg entscheiden Details.

Powerbanks sind vor allem beliebt, weil sie unterwegs Smartphones und andere mobile Geräte mit Strom versorgen können, wenn keine (funktionierende) Steckdose erreichbar ist. Die Batteriesprecher sind aber auch hilfreich, um zu Hause kurze Stromausfälle zu überbrücken.

Je nach Bedarf gibt es größere und leistungsfähigere Powerstations, die mehrere Geräte und auch Laptops auftanken können. Kompakte Speicher sind praktischer, wenn nur ein oder zwei Smartphones Strom zapfen sollen. Das funktioniert bei einigen auch induktiv.

Stiftung Warentest hat 24 Powerstations in verschiedenen Größen und mit Nennkapazitäten von rund 10.000 und 20.000 Milliamperestunden (mAh) geprüft und erfreulicherweise festgestellt, dass alle ihren Zweck erfüllen und kein Akku brandgefährlich ist. 20 Batteriespeicher sind sogar gut, die Testsieger unterscheiden sich vom Rest vor allem durch eine größere nutzbare Energiemenge und eine höhere Ladegeschwindigkeit.

Nutzbare Energie und Ladegeschwindigkeit entscheidend

Die nutzbare Energie einer Powerstation ist die tatsächlich verfügbare Energiemenge, die nach Umwandlungs- und Speicherverlusten aus der Nennkapazität übrig bleibt. Sie liegt meist 10 bis 25 Prozent unter der vom Hersteller angegebenen Kapazität, abhängig von Wechselrichter, Batterietyp und Entladetiefe.

Die maximalen Ladegeschwindigkeiten stimmten im Test zwar gewöhnlich mit den Herstellerangaben weitgehend überein, allerdings regelten etliche Powerstations schon nach wenigen Minuten herab. Das betrifft sowohl die höchste zur Verfügung gestellte Leistung als auch die maximale Leistung, mit der der Batteriespeicher selbst geladen wird.

Schließlich prüften die Warentester für die Funktionalität, die 60 Prozent der Gesamtnote ausmacht, noch, wie lange die Akkus die Ladung halten und ihre Energiedichte, also das Verhältnis von Kapazität zu Gewicht der Powerstations.

Drei Testsieger

Drei Geräte, die jeweils das Qualitätsurteil 2,0 erreichten, teilen sich den Testsieg. Mit einem mittleren Online-Preis von 58 Euro ist die günstigste davon die Aqiila B20+, die 20.000 mAh Nennkapazität hat. Die gleiche gespeicherte Energiemenge bietet die Belkin BoostCharge Pro 20000 mAh. Sie ist mit durchschnittlich 81 Euro teurer, aber besser zu handhaben.

Die Ecoflow Rapid 10000mAh bietet für etwa 84 Euro nur die halbe Kapazität. An ihr können aber auch Geräte induktiv auftanken, wobei neuere iPhones und Pixel-Smartphone sowie andere kompatible Geräte magnetisch an ihr haften.

Quelle: ntv.de, kwe

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