Technik

Kann sich sehen und hören lassen Der neue Amazon Echo ist eine runde Sache

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In der vierten Generation hat der Amazon Echo jetzt auch einen integrierten Smarthome-Hub.

(Foto: kwe)

Der Amazon Echo hat sich im Laufe der Jahre ziemlich verändert: War das erste Modell vor vier Jahren noch eine etwas scheppernde smarte Lautsprecher-Dose, ist das 2020er-Model eine wohlklingende runde Sache. Außerdem hat die vierte Generation ein wichtiges neues Feature erhalten.

Jedes Jahr stellt Amazon im Herbst eine neue Echo-Generation vor, die immer ein bisschen besser als die Vorgänger ist. Diesmal hat sich der Hersteller besonders ins Zeug gelegt: Der smarte WLAN-Lautsprecher hat ein ganz neues Design, klingt voller und kann jetzt auch als Smarthome-Zentrale dienen. Mit etwa 98 Euro bietet er so ein sehr attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis.

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Das neue kugelige Design mit Gewebebespannung ist keine Sensation, schließlich waren Kugellautsprecher mit ähnlicher Optik schon in den 70er Jahren angesagt. Doch der neue Echo sieht richtig schnuckelig aus und passt sowohl auf einen Bauernschrank als auch in ein Billy-Regal.

Vollerer Klang

Das neue Design hat dem Sound nicht geschadet, im Gegenteil: Der rund 14 Zentimeter hohe Echo 4 hat mit einem 76-Millimeter-Tieftöner und zwei 20-Millimeter-Hochtönern noch etwas mehr Bass als seine Vorgänger und klingt auch insgesamt voller. Dabei passt er seinen Klang automatisch der Umgebung an und beherrscht Dolby Audio.

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Der Echo 4 mit deaktivierten Mikrofonen zwischen den neuen Echo Dots.

(Foto: kwe)

Wenn man einen schönen Stereoklang möchte, legt man sich am besten zwei Echos zu, die man dann auch noch mit den am Boden sitzenden Schraubgewinden auf Ständern befestigen kann. Alleine oder als Solist in ein Multiroom-System eingebunden, macht sich der Echo 4 am besten in der Küche, im Bad oder anderen kleineren Räumen. Er hat zwar auch genug Wumms für größere Zimmer, klingt aber bei mittleren Lautstärken besser.

Natürlich hat auch der vierte Echo den Sprachassistenten Alexa an Bord. Sechs Mikrofone sorgen dafür, dass der Lautsprecher selbst bei lauterer Musik Sprachbefehle noch gut versteht, ohne dass man ihn anschreien muss. Man kann das Gerät aber auch über die Tasten an der Oberseite steuern und mit dem zentralen Knopf Alexa taub stellen. Er leuchtet dann ebenso wie der Ring im Gehäuseboden rot, der ansonsten bei Befehlen blaugrün reagiert.

Zigbee-Hub integriert

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Die wichtigste Neuerung im Vergleich zum Vorgänger ist der jetzt integrierte Zigbee-Hub, der bisher teureren Amazon-Lautsprechern vorbehalten war. Der Lautsprecher kann damit als Smarthome-Zentrale dienen. Allerdings nur bei Zigbee-kompatiblen Geräten wie beispielsweise Lampen von Osram oder Philips Hue. Aktuell liefert Amazon beim Kauf eines Echo 4 eine Hue-Birne zum Ausprobieren gratis mit.

Wer schon einen Hub hat und auch an den Klang keine höheren Ansprüche stellt, kann auch zu den ebenfalls neuen Echo-Dot-Lautsprechern greifen. Design und Funktionen sind weitgehend gleich, nur der Sound ist deutlich dünner. Der einfache Dot kostet knapp 58 Euro, sein Bruder mit LED-Uhr rund 68 Euro.

Quelle: ntv.de