Technik

Wifi 6 und 5G Die Fritzbox gibt auf der IFA Gas

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Die neuen Fritzbox-Modelle 6850 und 5550.

(Foto: AVM)

AVM stellt auf der IFA in Berlin neue Fritzboxen vor, die für die Zukunft gerüstet sind. Die Router unterstützen die neuen Standards Wifi 6 und 5G, die enorm hohe Datenraten ermöglichen - sofern man den richtigen Anschluss hat.

Der Berliner Hersteller AVM zeigt auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin seine neuen Router für die neuen WLAN- und Mobilfunk-Standards, die deutlich höhere Übertragungsraten und Reaktionszeiten ermöglichen.

Wifi 6 funkt besser in viel genutzten WLAN-Umgebungen. Das heißt, mehr Geräte können gleichzeitig problemlos betrieben werden. Außerdem ermöglicht der neue Standard höhere Datendurchsätze und bietet kürzere Verzögerungen (Latenzen). Eigentlich würde die Nachfolge-Technik von WLAN 802.11ac ebenso umständlich 802.11ax heißen. Doch mit dem neuen Standard kommen auch einfachere Bezeichnungen, wobei jetzt einfach durchnummeriert wird. AVM präsentiert unterm Berliner Funkturm gleich drei neue Router für den neuen WLAN-Standard.

Glasfaser Voraussetzung

Um den neuen Standard ausnutzen zu können, sind entsprechend schnelle Anschlüsse nötig. Die Fritzbox 5550 ist für Glasfaser-Anschlüsse gemacht. Im 5-Gigahertz-Band (5 GHz) sind Datenraten von bis zu 2400 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) möglich. Bei 2,4 GHz können bis zu 600 MBit/s erreicht werden. Fürs verkabelte Heimnetz bietet die Fritzbox 5550 einen 2,5-Gigabit-pro-Sekunde-LAN-Port, der auch den Anschluss von 1-GBit/s-Verbindungen ermöglicht. Mehrere Fritzbox-5550-Geräte können innerhalb von Gebäuden vorhandene Telefonleitungen verwenden, um das Glasfaser-Tempo untereinander weiterzureichen.

Für Nutzer, die die Zusatz-Funktion nicht benötigen, gibt es die Fritzbox 5530, die ausschließlich für Glasfaser konzipiert ist. Die Fritzbox 6660 Cable ist das Modell für Highspeed-Kabel-Anschlüsse (DOCSIS 3.1/3.0) und bietet grundsätzlich die gleichen Funktionen wie die Fritzbox 5550.

5G-Weltneuheit

Die Fritzbox 6850 5G ist laut AVM weltweit der erste All-in-One-Heimnetz-Router für den neuen Mobilfunk-Standard 5G. Sie funkt in den Frequenzen unterhalb von 6 Gigahertz, unterstützt aber auch alle gängigen europäischen LTE-Frequenzen. Sie unterstützt nicht Wifi 6, sondern nutzt im schnellsten Fall das WLAN-AC-Band. Dazu hat sie vier Gigabit-LAN-Anschlüsse und einen USB-3.0-Anschluss.

Die neue Kabel-Fritzbox soll noch Ende 2019 verfügbar sein, die drei anderen AVM-Router sollen im ersten Quartal des kommenden Jahres auf den Markt kommen. Preise hat der Hersteller noch nicht genannt.

Quelle: n-tv.de, kwe