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Apple stark, andere günstiger Diese Ultrabooks findet Warentest am besten

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Das MacBook Pro ist das beste, aber auch mit Abstand teuerste getestete Ultrabook.

imago/Ulrich Roth

Stiftung Warentest ermittelt, welche Laptops die besten Ultrabooks sind. Der Testsieger stammt von Apple, Microsoft liefert den Akku-König. Gute Geräte müssen aber nicht so viel Geld kosten.

Ultrabooks sind für Nutzer ein guter Kompromiss, die einen leistungsfähigen, aber kompakten und leichten Laptop suchen. Stiftung Warentest hat sieben aktuelle Geräte getestet, die zwischen 845 und 1660 Euro kosten. Die Leistungsunterschiede fallen im täglichen Gebrauch kaum ins Gewicht. "Was die Spreu vom Weizen trennt, sind die Akkus, der Platzbedarf der Geräte und das Betriebssystem."

Teure Nummer 1

Das teuerste Gerät ist auch das beste Ultrabook im Testfeld. Das Macbook Pro (13 Zoll/keine Touchbar) hat "dank starker Leistung, einem hervorragenden Display und guter Akkulaufzeit" mit der Gesamtnote 1,8 die Konkurrenz für sich entschieden. Eine noch bessere Bewertung verhindert die äußerst karge Ausstattung - das Gerät bietet außer zwei USB-C-Eingängen (Thunderbolt 3) keine weiteren Anschlussmöglichkeiten per Kabel.

Mit der Gesamtnote 2,0 schnitt das Windows-10-Gerät HP Envy 13 fast genauso gut wie das Apple-Notebook ab, ist mit durchschnittlich 1000 Euro aber wesentlich günstiger. Es setzt in keiner Disziplin die Bestmarke, erzielt aber durchgehend gute Bewertungen und ist durch weitere USB-Anschlüsse und einen microSD-Kartenleser auch vielseitiger als das MacBook Pro. Außerdem kann beim Envy der interne Speicher um bis zu 256 Gigabyte erweitert werden - beim Apple-Gerät geht das nicht.

Das beste Durchhaltevermögen hat das Microsoft Surface Laptop, das im Test ebenfalls eine glatte 2 erreichte. Es wurde mit dem abgespeckten Windows S ausgeliefert, Stiftung Warentest hat allerdings das kostenlose Upgrade auf Windows 10 Pro genutzt, das Microsoft derzeit noch kostenlos anbietet. Das Gerät kann über 14 Stunden lang Videos abspielen, rund vier Stunden mehr als das MacBook Pro oder das Envy 13. Allerdings halten die Konkurrenten beim Surfen im Internet locker mit, Apples Gerät ist hier mit mehr als 6 Stunden sogar Testsieger. Und mit einem USB-A-Eingang plus Displayport bekleckert sich das 1240 Euro teure Surface Laptop auch nicht mit Ruhm in der Vielseitigkeitsprüfung.

Gute Geräte unter 1000 Euro

Das günstigste gut bewertete Ultrabook ist das Lenovo ThinkPad 13 (2. Generation) mit der Gesamtnote 2,3. Es kostet im Schnitt lediglich 870 Euro. Es ist mit SD-Kartenleser, vier USB-Buchsen und HDMI-Eingang der vielseitigste Testkandidat und es hat ein gutes Display. Auch beim ThinkPad ist der SSD-Speicher erweiterbar. Allerdings ist seine Akku-Leistung nur befriedigend und Warentest hält das 2,5 Zentimeter dicke und fast 1,5 Kilogramm schwere Ultrabook für vergleichsweise "moppelig".

Ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet auch das Asus ZenBook UX3410, das die Gesamtnote 2,1 erhielt. Es glänzt mit einem sehr schlanken Design und einem erweiterbaren Speicher und hat in fast allen Teilbereichen gute Ergebnisse erzielt. Lediglich bei der Vielseitigkeit hat es nur zu einem "Befriedigend" (2,6) gereicht.

Quelle: n-tv.de, kwe

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