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Samsungs Falt-Handy fast fertig? Galaxy X soll im November kommen

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Wird so das Samsung Galaxy X aussehen?

(Foto: PhoneArena)

Samsungs Falt-Smartphone steht offenbar kurz vor der Veröffentlichung. Das geheimnisvolle Smartphone mit dem flexiblen OLED-Display könnte laut Samsungs Mobile-Chef noch 2018 vorgestellt werden. Auch einen Ort für die Präsentation nennt er.

Das faltbare Smartphone von Samsung geistert seit Jahren durch die Gerüchteküchen der Technik-Welt, immer wieder heißt es, dass eine Präsentation jetzt aber wirklich kurz bevor steht. Ende 2017 tauchten Patentzeichnungen auf, Anfang 2018 hieß es, dass Samsung das "Galaxy X" auf dem Mobile World Congress bereits unter der Hand zeigen würde. Ende Juli präsentierte Samsung dann ein biegsames, nahezu unzerstörbares OLED-Display.

Komplizierte Entwicklung fast fertig

Jetzt meldet "PhoneArena", Samsung wolle sein faltbares Galaxy-Smartphone noch dieses Jahr vorstellen, möglicherweise im November. Das habe Samsung-Mobile-Chef DJ Koh in einem Gespräch mit dem US-amerikanischen Fernsehsender CNBC gesagt. Als möglichen Ort für die Vorstellung nannte Koh laut "PhoneArena" Samsungs Entwicklerkonferenz, die am 7. und 8. November in San Francisco stattfindet.

Die Entwicklung des Smartphones sei kompliziert, aber fast abgeschlossen, gab Koh zu Protokoll. Einen Namen für das Falt-Phone nannte er nicht - laut "PhoneArena" ist neben "Galaxy X" auch "Galaxy F" im Gespräch. Auch zu den genauen Funktionen des faltbaren Smartphones machte Koh keine Angaben, es werde aber im ausgeklappten Zustand andere Funktionen und Fähigkeiten haben als ein gewöhnliches Tablet.

Andere ziehen nach

Nach der Vorstellung des Falt-Galaxy könnten 2019 auch andere Hersteller ihre Smartphones mit flexiblen OLED-Displays ausstatten, meldet der Branchendienst Digitimes. Samsung werde solche Displays unter anderem an Hersteller wie Oppo und Xiaomi ausliefern, berichtete "ETNews" Ende August. Die Koreaner wollen laut "PhoneArena" auf diese Weise das Angebot an faltbaren Smartphones erhöhen und so erreichen, dass sich die Verbraucher an das neue Konzept gewöhnen und sich damit anfreunden. 2019 rechnet Samsung damit, rund 1 Millionen flexible OLEDs auszuliefern, 2020 sollen es dann schon 5 Millionen sein.

Die Koreaner sind aber nicht die einzigen, die an flexiblen OLEDs arbeiten. LG Display will Mitte 2019 ebenfalls flexible OLEDs auf den Markt bringen und der chinesische Hersteller BOE, der unter anderem die LCDs für Apples iPads produziert, arbeitet laut "Wall Street Journal" bereits darauf hin, Apple mit biegsamen OLEDs zu versorgen, die qualitativ auf einem Niveau mit Samsungs Panels sind.

Quelle: n-tv.de, jwa

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