Technik

Von der CD bis zum Streaming Radio-Tausendsassa Teufel Musicstation

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Die Teufel Musicstation ist fürs Homeoffice auf dem Schreibtisch ein Traum.

(Foto: kwe)

Die Teufel Musicstation ist das Schweizer Taschenmesser unter den WLAN-Lautsprechern. Es ist genau das richtige Gerät für Nutzer, die ihre CDs noch lieben, gelegentlich analoges Radio hören, aber auch die Vorzüge von Internet-Musik schätzen.

Manche Menschen geben sich mit einfachen WLAN-Lautsprechern nicht zufrieden, weil die Geräte für sie zu einseitig sind. Sie möchten ein top modernes Gerät haben, das alle möglichen Internet-Dienste einzusetzen weiß, aber auch noch ihre guten alten CDs abspielen kann. Für solche Nutzer baut Teufel die Musicstation, die außer Schallplatten und Kassetten fast alles abspielt.

Hängt und steht gut

Die Musicstation kann als Luxus-Küchenradio verwendet werden, macht sich aber auch sehr gut in Wohn- und Schlafzimmern. Idealerweise montiert man das Gerät dafür mit der integrierten Halterung an eine Wand. Oder man ist so geräumig eingerichtet, dass man auf einem Möbel Platz für das 55,5 x 18,5 x 12 Zentimeter große Musik-Schmuckstück findet. Dann zieht man die Wandhalterung am besten aus der Rückseite, weil das Gerät dann leicht nach hinten kippt und die Lautsprecher-Front etwas nach oben blickt.

Was man dann zu hören bekommt, ist ziemlich beeindruckend. Denn Teufel hat die Musicstation mit sechs Lautsprechern ausgestattet, die es gemeinsam auf 100 Watt bringen. Nach vorne strahlen je zwei Breitband- und zwei Tieftöner ab, an den Seiten hat das Gerät zwei weitere Mitteltöner. Das erinnert stark an eine Soundbar für den Fernseher und hat auch ähnliche Vor- und Nachteile.

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Das spannende Innenleben der Musicstation.

(Foto: Teufel)

So entwickelt die Musicstation einen sehr effektiven Stereoklang, erst recht, wenn man Teufels Dynamore-Effekt aktiviert, der dem Sound eine erheblich breitere Bühne verschafft. Wie am TV-Gerät kommt dies aber nur zur Geltung, wenn man sich möglichst zentral vor dem Lautsprecher befindet. Andernfalls verliert sich zwar der Stereoeffekt, aber der ausgezeichnete Klang bleibt im gesamten Raum erhalten.

Beeindruckend klarer Klang

Die Teufel Musicstation begeistert mit einem sehr differenzierten Sound mit betonten Mitten, detailreichen Höhen und ordentlichen Bässen. Besonders beeindruckend ist, wie klar der Klang ist. Da vermatscht absolut nichts, jedes Instrument, jede Stimme ist deutlich wahrnehmbar. Verzerrungen kennt ein echter Teufel auch bei hoher Lautstärke nicht und die Musicstation kann sehr laut werden. Dabei zeigt sie sich sehr vielseitig, sie liefert bei jedem Musikstil eine überzeugende Darbietung. Ist man mit dem Klang nicht ganz zufrieden, gibt's in der zugehörigen Teufel-App die Möglichkeit, Bässe und Höhen anzupassen.

Bei den Quellen haben Nutzer eine Auswahl, wie man sie selten in einem Gerät findet. Teufels Musik-Tausendsassa schluckt CDs mit verschiedenen Dateiformaten, empfängt sowohl analoges als auch digitales Radio (Internet, DAB+), streamt Spotify und Amazon Music, lässt sich über USB oder das heimische Netzwerk füttern, verbindet sich per Bluetooth 5.0 (aptX, AAC) und hat eine Klinkenbuchse.

Auch die Bedienung ist vielseitig

Obwohl die Musicstation so vielseitig ist, lässt sie sich sehr einfach einrichten und bedienen, wobei auch hier Nutzer mehrere Möglichkeiten haben. Zum einen hat das Gerät auf der Oberseite verschiedene Touch-Tasten für die Wiedergabe, Quellen-Auswahl oder Einstellungen. Außerdem gibt's ein Feld mit frei belegbaren Stationstasten und Favoriten sowie einen Ein-/Ausschalter für den Dynamore-Effekt.

Wie früher bei iPods gibts ein Steuerrad über das man die Lautstärke regelt und durch Menüs manövriert. Und als i-Tüpfelchen sitzt im Zentrum ein farbiges Display, das unter anderem Uhr- und Weckzeit anzeigt oder beim Streaming wie auf dem Smartphone Albumcovers und Infos zum abgespielten Song liefert.

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Wahlweise nutzt man die schicke Fernbedienung mit Metallgehäuse oder die Teufel-App, um die Musicstation zu steuern. In der App kann man auch Amazon Alexa einrichten, um Sprachbefehle zu nutzen. Dazu benötigt man aber zusätzlich einen kompatiblen Lautsprecher mit Mikrofonen und muss einen Verbindungsdienst einrichten. Das ist aber schnell erledigt und fällt später nicht mehr weiter auf.

Nicht preiswert, aber ihren Preis wert

Die Teufel Musicstation ist ein rundum gelungenes Multitalent, für alle, die sich nicht auf eine Musikquelle festlegen möchten. Ihr Klang ist ausgezeichnet und sie hat genügend Kraft und Fülle, um auch in größeren Räumen den Alleinunterhalter zu spielen. Dazu kommen eine einfache Bedienung, ein schickes Design und eine hochwertige Verarbeitung. Der Spaß kostet 500 Euro, ist aber in dieser Qualität seinen Preis wert.

Quelle: ntv.de, kwe

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