Technik

Soundbar mit Subwoofer Toller Klang, fairer Preis: Teufel Cinebar 11

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Die Teufel Cinebar 11 ist in Weiß oder Schwarz erhältlich.

(Foto: Teufel)

Teufel frischt seine beliebte Soundbar Cinebar 11 auf. Im Test begeistert sie mit einem sehr feinen Premium-Klang zum Mittelklasse-Preis - und das nicht nur am Fernseher.

Nach mehr als vier Jahren bringt Teufel seine erfolgreiche Soundbar Cinebar 11 runderneuert, aber zum alten Preis auf den Markt. Und in der Zeit hat sich viel getan: Für rund 400 Euro bietet das schlanke Gerät mit Bluetooth-Subwoofer jetzt einen Klang, der sich viel teurer anhört.

Die Soundbar selbst ist ein sehr schlankes Gerät, das mit einer Höhe von nur 6 Zentimetern unter jedem Fernseher Platz finden sollte. Hängt dieser an der Wand, hat die Cinebar 11 eine integrierte Halterung um darunter angeschraubt zu werden. Schick: Nach hinten verjüngt sich die knapp 95 Zentimeter breite Soundbar, wodurch ihr rund 8 Zentimeter tiefes Gehäuse auch seitlich betrachtet nicht zu sehen ist.

Da steckt viel drin

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Die Cinebar 11 verfügt über acht Wandler.

(Foto: Teufel)

Obwohl die Klangkiste so klein ist, hat Teufel darin zwei 20-Millimeter Hochtöner und sechs 40-Millimeter Mitteltöner untergebracht, die man durch das Abdeckgitter aus Metall ebenso gut sehen kann wie das zentrale Display. Das lässt die neue Cinebar 11 nicht zu schlicht aussehen. Die acht Wandler decken einen Frequenzbereich zwischen 33 und 20.000 Hertz (Hz) ab.

Bei den Anschlüssen hat der Berliner Hersteller zwar nicht geprotzt, aber alles untergebracht, was in den meisten Haushalten ausreicht: Der Fernseher hängt an einem ARC-fähigen HDMI-2.0-Anschluss oder am seitlich angebrachten optischen Eingang. Für weitere Geräte gibt's einen zweiten HDMI-Eingang und eine Klinkenbuchse. Dazu kann sich die Cinebar 11 mit Smartphones et cetera via Bluetooth 5.0 aptX verbinden.

Subwoofer verbindet sich über Funk

Für einen Tieftöner ist in der Soundbar natürlich kein Platz, dafür liefert Teufel einen zusätzlichen Subwoofer mit. Dabei handelt es sich um eine schlichte 42 x 42 x 12 Zentimeter große Bassreflex-Box, die in einer Seitenfläche einen Wandler mit 165 Millimetern Durchmesser hat, der mit 60 Watt einen Frequenzbereich zwischen 31 und 200 Hertz Hz abdeckt. Man kann sie aufrecht aufstellen oder flach hinlegen. Beim Ort hat man durch die kabellose Bluetooth-Verbindung und weil man bei den tiefen Schallwellen nicht hören kann, wo sie herkommen, eine große Auswahl. Beispielsweise kann man den Subwoofer auch unters Sofa schieben.

Gesteuert wird die Cinebar 11 über Touchsensoren an der Oberseite oder die mitgelieferte Fernbedienung. Wenn der Fernseher ARC beherrscht, benötigt man aber meistens nichts als die TV-Fernbedienung, über die man auch die Lautstärke der Soundbar regeln kann.

Präziser und klarer Sound

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Die Fernbedienung ist aus Plastik, teureren Geräten gönnt Teufel auch mal eine mit Metallgehäuse.

(Foto: kwe)

Was den Klang betrifft, liegt Teufel in dieser Preisklasse ziemlich weit vorne. Der Sound glänzt bei Filmen oder Spielen mit einer wunderbaren Klarheit und Ausgeglichenheit. Da wirkt nichts vermatscht, unterdrückt oder überbetont. Die Cinebar 11 stellt Höhen auch bei hohen Lautstärken ohne jedes Klirren, mit sehr vielen Details dar, was vor allem auch der Sprache zugutekommt. Erstaunlich stabil und kräftig sind auch die Mitten, die sich nicht in den Vordergrund drängen, aber jederzeit absolut präsent sind.

Abgerundet wird die Darbietung durch den Subwoofer, der Kinospektakeln oder Spiele-Krachern die nötige Tiefe und Wucht verleiht. Er verrichtet seine Arbeit sehr selbstbewusst und präzise und hat es nicht nötig anzugeben. Er ist da, wenn man ihn braucht und hält sich vornehm zurück, wenn die leisen Töne wichtiger sind.

Es gibt drei verschiedene Voreinstellungen: Sprache, Musik und einen Nachtmodus mit reduziertem Bass. Dazu kann man Tiefen und Höhen über die Fernbedienung ausbalancieren, die Lautstärke des Subwoofers stellt man auf dessen Rückseite ein.

Gelungener virtueller Raumklang

Die Soundbar ist eigentlich ein 2.1-System, kann aber durch zwei zusätzliche Funk-Lautsprecher zum Sourround-System ausgebaut werden. Als Set bekommt man es für 700 Euro. Hat man dafür keinen Platz oder möchte nicht so viel Geld ausgeben, bietet die Cinebar 11 einen virtuellen Raumklang (Dynamore), der ziemlich gut funktioniert. Vor allem bei Spielen bringt er Freude, wenn man hört, dass man die Richtung ändert, sich dreht oder sich etwas von der Seite nähert.

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Überraschend stark ist die Musikwiedergabe, was bei Soundbars nicht selbstverständlich ist. Die Cinebar bringt es fertig, nicht nur bei einfachem Pop zu gefallen, sondern auch bei Klassik, Jazz oder Rock. Sie öffnet eine weite Bühne mit präzise platzierten Instrumenten und Stimmen, die alle gut herauszuhören sind.

In der Preisklasse bis 400 Euro gibt es wohl Soundbars, die noch besser ausgestattet sind, aber sicher nur wenige, die so gut klingen wie die Teufel Cinebar 11. Höhen, Mitten, Tiefen, Präzision und Klarheit bilden ein gelungenes Gesamtpaket, das man gerne im Wohnzimmer auspackt.

Quelle: ntv.de

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