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Im Oktober geht's richtig los iPhone XS Max beliebter als XS

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Das iPhone XS und das iPhone XS Max.

(Foto: Apple)

Das riesige iPhone XS Max soll sich wesentlich besser als das kleinere XS verkaufen. Beide zusammen sind aber nicht annähernd so gefragt wie das günstigere iPhone XR, das erst im Oktober zu haben ist.

Der bekannte Apple-Analyst Ming-Chi Kuo hat laut "Appleinsider" einen Bericht veröffentlicht, in dem er die Vorbestellungen der neuen iPhones analysiert und seine Prognose für den Verkaufserfolg der Geräte bis Jahresende nochmal nach oben schraubt.

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Das iPhone XR kann man erst ab dem 19. Oktober vorbestellen.

(Foto: Apple)

Kuo zufolge zahlt sich Apples Hochpreis-Politik aus. Die Nachfrage nach dem größten und teuersten iPhone entspreche seinen Erwartungen, schreibt er. Er schließt dies unter anderem aus den Wartezeiten für Vorbesteller, die aktuell bei ein bis zwei Wochen lägen.

Kuo erwartet, dass bei den neuen Geräten etwa 25 bis 30 Prozent der Verkäufe auf das Konto des XS Max gehen werden. Apple habe mit ihm den Nerv der Chinesen getroffen, weil es wichtige Eigenschaften habe, die dort besonders nachgefragt werden. Laut Kuo möchte man in China Smartphones mit sehr großem Display haben, die zwei SIM-Karten schlucken und auch in Gold angeboten werden.

iPhone XS kein Verkaufsschlager

Die Nachfrage nach dem iPhone XS sei dagegen niedriger als erwartet, schreibt der Analyst. Beim Modell mit 5,8 Zoll großem OLED-Display gäbe es praktisch keine Wartezeit. Kuo senkt daher seine Prognose und schreibt, wahrscheinlich würden statt 15 bis 20 Prozent nur 10 bis 15 Prozent der verkauften neuen iPhones XS-Geräte sein.

Der Analyst nennt zwar keine Gründe, aber aus Kommentaren von Nutzern erschließt sich das geringere Interesse am jetzt kleinsten iPhone: Es unterscheidet sich zu wenig vom iPhone X, so lange man es nicht in Gold kauft. Die höhere Leistung und andere Verbesserungen bringen im Alltag vorerst nur geringe Vorteile.

Der eigentliche iPhone-Star geht erst im Oktober in den Verkauf. Nachdem er im Vorfeld den Anteil des günstigeren LCD-Smartphones bei 50 bis 55 Prozent sah, geht Kuo jetzt davon aus, dass das iPhone XR bis zu 60 Prozent erreichen könnte. Insgesamt erwartet Kuo, dass Apple bis Jahresende 75 bis 80 Millionen iPhones absetzen wird.

Quelle: n-tv.de, kwe

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