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Patchday bei Apple iPhones und iPads erhalten iOS 11.2.5

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Für iPhones steht das Update auf iOS 11.2.5 bereit.

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Apple veröffentlicht iOS 11.2.5. Das Update enthält mehrere Fehlerbehebungen und Verbesserungen, auch die jüngste "iMessage-Bombe" wird entschärft. Die neue Akku-Ehrlichkeit lässt aber noch auf sich warten.

Ab sofort steht für iPhones und iPads iOS 11.2.5 zur Verfügung. Das Update folgt kurz nach iOS 11.2.2, das Apple als Zwischenschritt auslieferte, um die Gefahr durch die Chip-Schwachstelle "Spectre" zu lindern. Jetzt folgen wieder die üblichen Verbesserungen und Fehlerbeseitigungen.

Unter anderem behebt Apple das Problem, dass iMessage durch eine manipulierte Nachricht zum Absturz gebracht werden kann. Dies steht zwar nicht in den Update-Infos, aber Beta-Tester hatten schon zuvor berichtet, dass ihre Geräte gegen den Bug immun sind.

Außerdem beseitigt iOS 11.2.5 einen Fehler, durch den Informationen in der Anrufliste nicht richtig angezeigt werden, Mail-Mitteilungen von Exchange-Konten verschwinden nicht mehr beim Entsperren eines iPhone X, Nachrichten-Konversationen werden wieder in der richtigen Reihenfolge angezeigt, CarPlay streikt nicht mehr nach Track-Wechseln in der Wiedergabe und es gibt neue Voice-over-Funktionen.

HomePod-Start vorbereitet

Apple hat auch schon die Unterstützung seines Siri-Lautsprechers HomePod eingebaut, der demnächst in den USA zu haben ist und im Frühjahr auch nach Deutschland kommen soll. Dagegen sind die angekündigten neuen Akku-Funktionen noch nicht enthalten. Mit ihnen sollen Nutzer künftig sehen können, in welchem Zustand die Batterie ist und gegebenenfalls eine Leistungsdrossel aktivieren, die zuvor bei älteren Geräten automatisch bei gealterten Akkus eingeschaltet wurde. Diese Funktion soll mit einem Update im Februar kommen.

Außerdem hat Apple auch Updates mit Fehlerkorrekturen für watchOS und macOS veröffentlicht. Besonders wichtig ist die Aktualisierung für Besitzer älterer Mac-Computer. Denn Apple schließt jetzt auch in den macOS-Versionen "El Capitan" und "Sierra" die Chip-Lücken, die im aktuellen Betriebssystem "High Sierra" bereits gestopft wurden.

Quelle: n-tv.de, kwe

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