Nach einem Tag der GewaltFeuerpause in Berg-Karabach vereinbartSeit einem Tag gibt es Kämpfe in Berg-Karabach: Etliche Menschen sterben oder werden verletzt, Zehntausende fliehen. Nun gibt es laut den Separatisten in der Kaukasus-Region ab 11 Uhr eine Feuerpause. Die Armenier hätten zugestimmt, ihre Waffen abzugeben, meldet Interfax.20.09.2023
UN-Sicherheitsrat will tagenTote, Verletzte und Tausende Flüchtlinge in Berg-KarabachNoch kein Tag ist seit Aserbaidschans Angriff auf Berg-Karabach vergangen - und die Folgen sind verheerend: Tausende Menschen fliehen, mindestens zwei Dutzend sind gestorben. Armenien beklagt eine "ethnische Säuberung". Am Donnerstag soll der UN-Sicherheitsrat tagen.20.09.2023
Eingeschlossen und unter Feuer Warum es in Berg-Karabach ums Überleben gehtDie Bewohner von Berg-Karabach leiden seit Monaten: Aserbaidschan blockiert die Lieferung von Nahrung, Sprit, auch Medizin. Nun ist die gebeutelte Region auch noch unter Beschuss. Wie konnte dieser Konflikt so eskalieren? Die wichtigsten Fragen und Antworten.19.09.2023Von Frauke Niemeyer
Baerbock fordert Ende der GewaltBerg-Karabach meldet erste Todesopfer nach AngriffenAserbaidschan behauptet bei seinen Attacken auf die Region Berg-Karabach nur militärische Ziele auszuschalten. Bilder aus Krankenhäusern zeigen jedoch unter anderem verletzte Kinder, es gibt auch Todesopfer. Der Vorwurf einer "ethnischen Säuberung" wird laut. 19.09.2023
Städte und Dörfer unter BeschussAserbaidschan beginnt Militäreinsatz in Berg-Karabach Seit Langem streiten Aserbaidschan und Armenien um Berg-Karabach. Nun startet Aserbaidschan eine neue Militäroperation zur Eroberung der Konfliktregion. Angeblich soll die "verfassungsmäßige Ordnung" wiederhergestellt werden. Mehrere Orte stehen unter "intensivem Beschuss".19.09.2023
Mehl und MedizinHilfsgüter erreichen Berg-KarabachSeit dem Zerfall der Sowjetunion gibt es immer wieder tödliche Konflikte an der armenisch-aserbaidschanischen Grenze. Durch die blockierten Straßen besteht inzwischen ein "schwerer Mangel" an Lebensmitteln, Medikamenten und Treibstoff. Jetzt kommen erste Hilfsgüter an.18.09.2023
"Genau im Blick behalten"Kreml besorgt über US-Militärübung mit ArmenienDer Konflikt mit Aserbaidschan um Berg-Karabach spitzt sich wieder zu. Armenien fühlt sich aber von seiner Schutzmacht Russland zunehmend im Stich gelassen. Aus Moskau kommt nach Ansicht Eriwans nicht genug Unterstützung. Die USA könnten davon profitieren.06.09.2023
Konflikt mit AserbaidschanArmenien fühlt sich von Russland im Stich gelassenDer armenische Ministerpräsident Paschinjan zeigt Reue. Die erhoffte Unterstützung Moskaus bei der Auseinandersetzung mit Aserbaidschan wegen der Kaukasus-Region Berg-Karabach bleibt aus. Um sich bei Sicherheitsfragen nicht auf einen Partner verlassen zu müssen, sucht Paschinjan neue Verbündete.03.09.2023
Blockade von Berg-Karabach"Aserbaidschan will im Schatten des Ukraine-Krieges Tatsachen schaffen"Seit Monaten blockiert Aserbaidschan die von Armeniern bewohnte Region Berg-Karabach. Mittlerweile ist klar, dass das Ziel eine ethnische Säuberung ist. Russland habe ein ähnliches Motiv wie der Westen, in diesem Konflikt tatenlos zu bleiben, sagt Regionalexpertin Nadja Douglas.01.09.2023
Zwei Tote, vier VerletzteArmenien und Aserbaidschan melden BeschussIm Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan um die Region Berg-Karabach ist es erneut zum Schusswechsel gekommen. Zwei Soldaten sollen ums Leben gekommen sein. Derweil fehlt es den Menschen dort weiter an der Versorgung mit Lebensmitteln, Medikamenten, Gas und Treibstoff. 01.09.2023