Neue Doktrin unterzeichnetPutin senkt Schwelle für Einsatz von AtomwaffenMit immer neuen Atomdrohungen will Russland den Westen einschüchtern und so die Unterstützung der Ukraine untergraben. Bislang ohne Erfolg. Jetzt setzt der russische Machthaber Putin eine angepasste Nukleardoktrin in Kraft. 19.11.2024
"Spezifische Komponente"Netanjahu bestätigt Schlag gegen iranisches AtomprogrammEnde Oktober schlägt Israel gegen den Iran zurück. Und trifft dabei offensichtlich wertvolle Ziele: Neben zerstörten S-300-Flugabwehrsystemen bestätigt Ministerpräsident Netanjahu auch einen erfolgreichen Angriff auf eine "spezifische Komponente" des iranischen Atomprogramms. 18.11.2024
Spielräume "werden enger"Iran sieht "begrenzte" Chance für AtomverhandlungenWenn Donald Trump ins Weiße Haus zurückkehrt, dürfte das einige Dinge ändern. Unter anderem auf die Beziehung zwischen den USA und dem Iran richten sich die Blicke. Der iranische Außenminister äußert sich nun zum Atomabkommen, das Trump in seiner ersten Amtszeit einseitig aufgekündigt hatte. 17.11.2024
Iran will "Zweifel" ausräumenGrossi fürchtet Krieg ohne weitere AtomgesprächeIAEA-Chef Grossi drängt darauf, die Verhandlungen über das iranische Atomprogramm fortzusetzen. Bei einem Treffen mit dem neuen Präsidenten Peseschkian betont er zugleich, dass die Zeit rennt. Teheran zeigt sich derweil gesprächsbereit - aber nicht "unter Druck". 14.11.2024
Drohgebärden aus MoskauPutin ordnet neues Atomwaffen-Manöver anVor wenigen Wochen nach Verschärfung seiner Einsatz-Doktrin startet Russland erneut eine Übung mit Atomwaffen. Man werde sich nicht auf ein nukleares Wettrüsten einlassen, behauptet Kremlchef Putin. Dennoch wolle man die Atomstreitkräfte weiter modernisieren. 29.10.2024
Klarstellung nach EU-GipfelSelenskyj: Ukraine will keine AtomwaffenBei einem Auftritt in Brüssel nennt der ukrainische Präsident eine Alternative für die Sicherheit seines Landes: Entweder habe man Atomwaffen oder die Ukraine sei NATO-Mitglied. Kremlchef Putin reagiert darauf mit Drohungen. Selenskyj schiebt nun eine Erklärung nach. 19.10.2024
"Gefährliche Provokation"Putin reagiert auf Selenskyjs Äußerungen zu AtomwaffenBeim EU-Gipfel in Brüssel wirbt Selenskyj für einen schnellen NATO-Beitritt seines Landes und spricht über Atomwaffen. Eine mögliche Wiederbewaffnung sei damit jedoch nicht gemeint, stellt der ukrainische Präsident kurz darauf klar. In der Folge bemüht sich Berlin um Einordnung.18.10.2024
Hochtechnologie für Kreml-ArmeeDeutsche Elektronik soll weiter nach Russland gelangenKritische Produkte von Rohde & Schwarz sollen laut einem Medienbericht über Tarnfirmen an russische Unternehmen gegangen sein. Mindestens eines davon beliefert ein staatliches Forschungszentrum für Atomwaffen. Das Münchener Unternehmen stellt klar: Es habe diese Tarnfirmen nicht beliefert und wisse nichts über den Vorgang.18.10.2024Von Kristina Thomas, Prag
"Welchen Ausweg haben wir?"Selenskyj wirbt in Brüssel verzweifelt für seinen "Siegesplan"Der ukrainische Präsident Selenskyj will mit einem "Siegesplan" den russischen Angriffskrieg beenden. Ein Kernpunkt: Sein Land soll Teil der NATO werden. Beim EU-Gipfel und bei NATO-Chef Rutte stößt er auf Zurückhaltung. Um die Alternativlosigkeit seines Ansinnens zu illustrieren, spricht Selenskyj sogar über Atomwaffen.17.10.2024
Keine Reaktion auf RusslandNATO übt für den Atomwaffen-ErnstfallJedes Jahr übt die NATO die Verteidigung mit Atomwaffen. Die Übung ist laut dem Bündnis keine direkte Reaktion auf Russlands Angriffskrieg, soll aber ein klares Signal an Moskau senden. Auch deutsche Flugzeuge sind beteiligt.14.10.2024