Fünf Wege zur Regierungsbildung Berlins muntere Farbenspiele gehen jetzt erst losWegner, Giffey oder gar doch noch Jarasch? Am Tag nach der Wiederholung der Abgeordnetenhauswahl ist vollkommen offen, wer mit wem künftig die Hauptstadt regieren soll. Fest steht nur: Der Wahlsieger CDU hat es nicht in der Hand, künftig den Regierenden Bürgermeister zu stellen.13.02.2023Von Sebastian Huld
Mario Czaja im "ntv Frühstart"CDU-Generalsekretär appelliert an Giffeys "Anstand"Eine "Koalition der Verlierer" dürfe es in Berlin nicht geben, warnt Mario Czaja bei ntv. "Mathematisch ist das legitim, anständig ist es nicht", so der CDU-Generalsekretär. Außerdem nennt Czaja erste Bedingungen für eine mögliche Koalition mit der SPD oder mit den Grünen.13.02.2023
"Kein Bündnis ohne ..."Jarasch: Schwarz-Grün nur unter BedingungenIn Berlin zeichnet sich nach der Wiederholungswahl zum Abgeordnetenhaus ein harter Kampf um die Regierungsbildung ab. Die CDU fährt zwar den Wahlsieg ein, findet aber keinen Koalitionspartner. Die Grünen lassen zumindest die Tür für Verhandlungen einen Spalt offen.13.02.2023
Viele neue NichtwählerCDU gewinnt von fast überall Wähler - FDP gibt beinahe an alle abDie CDU gewinnt die Berliner Wiederholungswahl und kann dabei bei fast allen Mitbewerbern neue Unterstützer einsammeln. Das bislang regierende Bündnis aus SPD, Grünen und Linke kann hingegen mehr als 120.000 frühere Wähler nicht mehr überzeugen, ihre Stimme überhaupt abzugeben.12.02.2023
Mehrheit für Rot-Grün-RotSPD schwer abgestraft, aber Giffey will weiterregierenBei der Abgeordnetenhauswahl droht für die SPD der schlimmstmögliche Fall: Sie fällt deutlich hinter die Union zurück. Es droht sogar der dritte Platz hinter den Grünen. Doch trotz herber Verluste macht Franziska Giffey deutlich: Sie will Regierende Bürgermeisterin bleiben.12.02.2023Von Sebastian Huld
Berlin-Wahl sorgt für AnspannungJede Partei hat was zu verlierenLandtagswahlen sind oft vor allem Ländersache, doch dieser Sonntag bewegt alle Bundesparteien: Die SPD könnte nach zwei Jahrzehnten das Rote Rathaus verlieren. Der CDU droht ein bittersüßer Wahlsieg, die weiteren Parteien müssen vor allem eins - bangen. Und dann wäre da noch die Sache mit der Wahlbeteiligung. 12.02.2023Von Sebastian Huld
Nachruf auf Hans ModrowDer SED-Funktionär, mit dem die Abwicklung der DDR begannJahrzehntelang dient Hans Modrow als Funktionär der DDR. Er legt sich auch schon mal mit Erich Honecker an. Während der Wendezeit ist Modrow einer der wenigen SED-Hoffnungsträger, die DDR kann aber auch er nicht retten. In seinen letzten Lebensjahren arbeitet er sich an seiner Partei ab.11.02.2023Von Wolfram Neidhard
Berlin wählt mal wiederCDU wittert Chance und hofft auf HilfeSeit 20 Jahren stellt die SPD den Regierenden Bürgermeister von Berlin - von Wowereit über Müller zu Giffey. Die CDU schien in der Metropole lange chancenlos. Doch jetzt sind die Probleme so groß, dass eine Welle der Unzufriedenheit Spitzenkandidat Wegner ins Rote Rathaus spülen könnte.10.02.2023Von Volker Petersen
Bundestag zerlegt AfD-AntragEin "Friedensplan" wie ein Schlag ins GesichtDie AfD muss sich im Bundestag für ihren Vorschlag einer Friedenslösung für die Ukraine teeren und federn lassen - und hat vermutlich nichts anderes gewollt. Denn der Plan ist kaum ernst zu nehmen. Stattdessen helfen 70 Minuten Debatte und reichlich NS-Vergleiche, um den alten Opferfetisch zu pflegen.09.02.2023Von Judith Görs
Mehr als 100 Leopard 1 für KiewBartsch: "Panzer-Harakiri" macht Deutschland zur KriegsparteiDeutsche Panzerlieferungen an die Ukraine kommen nur zögerlich ins Rollen. Doch bereits bei seinem ersten Besuch in Kiew hat Verteidigungsminister Pistorius weitere Zusagen im Gepäck. Linken-Fraktionschef Bartsch sieht darin ein "Vabanque-Spiel" mit dem Amtseid der Bundesregierung.07.02.2023