Politik

CDU wieder vor der SPD Zustimmung zu Scholz bricht laut Umfrage ein

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Kanzler Olaf Scholz hat in den letzten Wochen an Zustimmung verloren.

(Foto: REUTERS)

Trotz zahlreicher Krisen und Themen erscheint Kanzler Scholz zuletzt selten in der Öffentlichkeit. Im neuen "Deutschlandtrend" verliert er nun massiv an Zustimmung. Auch die SPD fällt auf den zweiten Platz, hinter der Union.

Die Union hat die SPD im ARD-"Deutschlandtrend" erstmals seit Monaten überholt. Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, dann käme die SPD laut der Umfrage von Infratest dimap auf 22 Prozent - ein Minus von vier Prozentpunkten.

Die Sozialdemokraten liegen demnach in der Sonntagsfrage erstmals seit August letzten Jahres wieder hinter der Union. Diese legte im Vergleich zum Vormonat um vier Punkte auf 27 Prozent zu. Die Grünen verharren bei 16 Prozent. Die FDP büßte einen Punkt auf zehn Prozent ein. Die AfD gewann einen Punkt hinzu und liegt nun bei zwölf Prozent. Die Linken liegen unverändert bei fünf Prozent. Die Union hatte zu Monatsbeginn bereits im RTL/ntv-Trendbarometer die SPD überholt.

Auch die Mitglieder der neuen Regierung verlieren an Zustimmung. War Anfang Januar noch eine deutliche Mehrheit mit der Arbeit von Kanzler Olaf Scholz (SPD) zufrieden, sind es aktuell laut "Deutschlandtrend" noch 43 Prozent - ein Minus von 17 Punkten. Jeder Zweite (51 Prozent) äußert sich jetzt kritisch über den Bundeskanzler.

Auch FDP-Finanzminister Christian Lindner verliert an Zustimmung, um 6 Punkte auf nun 43 Prozent. Wirtschaftsminister Robert Habeck verliert 9 Punkte auf 39 Prozent. An der Spitze steht Gesundheitsminister Karl Lauterbach mit 59 Prozent Zufriedenheit, obwohl auch er 7 Punkte einbüßt. Der neue CDU-Chef Friedrich Merz legt um 5 Punkte zu und erreicht nun 37 Prozent Zustimmung. Zulegen kann auch Außenministerin Annalena Baerbock von den Grünen - um 4 Punkte auf 36 Prozent.

Befragt wurden 1339 Wahlberechtigte zwischen dem 31. Januar und 2. Februar. Die Fehlerquote beträgt 2 bis 3 Prozentpunkte.

Quelle: ntv.de, mli/dpa

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