Der Kriegstag im ÜberblickTheater mit Hunderten Zivilisten zerstört - Verhandlungen werden konkreterIn Tschernihiw kommen bei einem Angriff zehn Menschen in einer Warteschlange ums Leben. In Mariupol legen Bomben ein Theater, in dem Hunderte Ukrainer Zuflucht gesucht hatten, in Schutt und Asche. Auf diplomatischer Ebene stehen die Zeichen indes auf Annäherung. Der 21. Kriegstag im Überblick. 16.03.2022
Habeck zu Besuch in OsloNorwegen will Deutschland mehr Erdgas liefernWirtschaftsminister Habeck will so schnell wie möglich raus aus russischem Erdgas. Auf einer Reise nach Oslo sichert er sich Hilfe: Norwegen ist derzeit der zweitgrößte Lieferant Deutschlands und will seine Fördermengen erhöhen. Auch eine Wasserstoff-Pipeline wird ins Auge gefasst. 16.03.2022
Vitalis Familie in HamburgNatalia Klitschko: "Kinder haben Angst um Papa"Während ihr Mann in der Ukraine ist, hat Natalia Klitschko auf Veranstaltungen hierzulande für den Frieden demonstriert und gesungen. Als Mutter ist sie zudem besorgter denn je. Der Familienvater ist eine exponierte Persönlichkeit im Kriegsgeschehen. Sie spricht von Angst und Schuldgefühlen.16.03.2022
Auch andere Behördenchefs freiUkraine: Haben Melitopols Bürgermeister Fedorow befreitDie russischen Truppen besetzen die ukrainische Stadt Melitpol. Kurz danach verschwindet Bürgermeister Fedorow und Moskau setzt eine prorussische Statthalterin ein. Jetzt ist Iwan Fedorow wieder aufgetaucht - nicht der einzige Volksvertreter, der auf Befehl des Kremls entführt worden sein soll. 16.03.2022
"Gebäude vollständig zerstört"Theater in Mariupol mit Hunderten Zivilisten angegriffenDas Theater in Mariupol, in dem zahlreiche Menschen Schutz vor dem Krieg suchen, wird Ziel eines massiven Bombenangriffs. Der ukrainische Außenminister nennt die Attacke ein "entsetzliches Kriegsverbrechen". Ihm zufolge müssen die Russen gewusst haben, dass sich Zivilisten darin befinden.16.03.2022
Nicht mehr von Russland abhängigEU dockt Ukraine und Moldau an Stromnetz anRussische Truppen attackieren wiederholt die Energieversorgung in der Ukraine. Das größte AKW in Saporischschja haben sie besetzt. Die EU springt Kiew bei und schließt die Ukraine ans westeuropäische Stromnetz an - zusammen mit der Republik Moldau. 16.03.2022
30 weitere Medien gesperrtMoskau blockt russische BBC-SeitenAngeblich führt der Westen einen "Informationskrieg" gegen Russland. Das Außenministerium blockt deshalb die Internetseiten der BBC und 30 weiterer Medien. Wer sich über den Krieg des Kreml gegen die Ukraine unabhängig informieren will, braucht eine verschlüsselte VPN-Verbindung. 16.03.2022
Kioske verweigern VerkaufJournalistin auf Titelseite der OppositionszeitungNach ihrem Anti-Kriegs-Protest bildet die Kreml-kritische Zeitung "Nowaja Gaseta" Owssjannikowa samt Plakat auf der Titelseite ab. Um keine Strafe zu riskieren, ist das Wort "Krieg" gepixelt. Dennoch wollen die Kioske die Ausgabe nicht verkaufen. Die Journalistin hat indes eine weitere Strafe zu befürchten.16.03.2022
Militärexperte zum Angriffskrieg"Konventioneller Krieg war sehr erfolgreich für Russen"Die russische Invasion in der Ukraine kommt augenscheinlich nicht so voran wie vom Kreml geplant. Bundeswehr-Brigadegeneral a.D. Erich Vad sieht jedoch zumindest im konventionellen Teil des Krieges volle Kontrolle Russlands. Warum die Invasion dennoch scheitern könnte, erklärt er im Interview mit ntv.de.16.03.2022
Eigene Meinung wird verschwiegenWie es Owssjannikowas Kollegen jetzt gehtAm Montag stürmt Marina Owssjannikowa mit einer Protestbotschaft die Nachrichtensendung des Kreml-nahen Senders "Kanal Eins". Sie wird verurteilt, eine härtere Strafe droht. Auch andere Mitarbeiter sollen ihrer Meinung sein, verrät eine Kollegin. Sie bleiben aber trotzdem beim Sender. 16.03.2022Von Nicole Ankelmann