Todesurteil vor 60 JahrenWarum das Böse in Adolf Eichmann "banal" warSS-Obersturmbannführer Eichmann wird am 15. Dezember 1961 in Jerusalem zum Tode verurteilt, weil er Millionen Juden in den Tod geschickt hatte. Der Staatsanwalt sieht in ihm ein Monster. Die Philosophin Hannah Arendt hält dagegen: Eichmann sei "erschreckend normal".14.12.2021Von Lea Verstl
Neuwahlen damit vom TischIsraels Parlament legt Streit um Haushalt beiDer Streit über den Haushalt kostet bereits Netanjahu sein Amt als Ministerpräsident Israels. Sein Nachfolger Bennett entgeht Neuwahlen nur knapp: Der Knesset stimmt nun mit einer hauchdünnen Mehrheit für den Staatsetat - die neue Regierung ist dennoch zerbrechlich.04.11.2021
Seltener LuxusgegenstandArchäologen graben antike Privattoilette ausIn Jerusalem haben Forscher einen seltenen Fund gemacht: eine altertümliche Privattoilette. Die heute so alltägliche Örtlichkeit konnten sich vor 2700 Jahren nur wenige reiche Bürger leisten. Archäologen erhoffen sich von den Untersuchungen neue Erkenntnisse über das Leben der Menschen in der Antike.05.10.2021
Nach dem Gazakrieg"Um zu überleben, muss Israel stark sein"Im Interview mit n-tv.de spricht Israels ehemaliger Vize-Polizeipräsident Zohar Dvir über den jüngsten Gazakrieg und die bürgerkriegsähnlichen Zustände in Israel. "Würde man die Religionen und die Animosität gegenüber bestimmten Minderheiten abschaffen, könnte Israel das Paradies auf Erden sein", sagt Dvir.20.06.2021
Ausschreitungen in JerusalemFlaggenmarsch provoziert PalästinenserTausende ultrarechte Israelis ziehen Flaggen schwenkend durch Jerusalem, ein massives Polizeiaufgebot sichert den sogenannten "Flaggenmarsch" ab. Aufgebrachte Palästinenser protestieren, teils gewaltsam. Es ist die erste Herausforderung für Israels neue Regierung unter dem ultrarechten Naftali Bennett. 15.06.2021
Marsch durch Jerusalem genehmigtIsraels neue Koalition besiegelt BündnisMit List versucht Israels Langzeitpremier Netanjahu, seinen Abgang zu verhindern. Nun unterzeichnet das Acht-Parteien-Bündnis, das ihn ablöst, den Koalitionsvertrag. Nach der Vereidigung steht die nächste Bewährungsprobe sofort an: Der Flaggenmarsch durch Jerusalem soll Dienstag stattfinden.11.06.2021
Warnung vor "Explosion"Israel droht erneute Eskalation der GewaltIn Israel wollen Anhänger des scheidenden Ministerpräsidenten Netanjahu offenbar die geplante Vereidigung des neuen Regierungsbündnisses untergraben. Es mehren sich Warnungen vor einem erneuten Aufflammen der Gewalt. Dabei birgt ein geplanter Flaggenmarsch enormes Konfliktpotential.05.06.2021
Waffenruhe hält weiter anJerusalem erlebt erneut AusschreitungenTrotz der verabredeten Feuerpause zwischen Hamas und Israel bleibt die Lage im Land angespannt. So stoßen nach dem Freitagsgebet auf dem Jerusalemer Tempelberg Hunderte Palästinenser mit den Sicherheitskräften zusammen. Es kommt zu Verletzten. 21.05.2021
Gespräche über Gewalt in NahostMaas will nach Jerusalem reisenErneut verurteilt Bundesaußenminister Maas die Angriffe der palästinensischen Terrororganisation Hamas auf Israel. Er selbst plant nun eine Reise in die Konfliktregion, auch in der Stadt Ramallah im Westjordanland soll es Gespräche geben.19.05.2021
Wo ist der Weg aus dem Konflikt?"Die Eskalation hilft Netanjahu"Seit einer Woche fordert der Konflikt zwischen Israel und der radikal-islamistischen Hamas jeden Tag Menschenleben. Wie kommen die Gegner aus dem Konflikt wieder heraus? Israel-Experte Peter Lintl über Risiken und Perspektiven.18.05.2021