Sorge vor StellvertreterkriegTrump und Erdogan telefonieren zu LibyenLibyen befindet sich seit dem Sturz von Machthaber Muammar Gadaffi 2011 im Bürgerkrieg. In den letzten Monaten gewinnt der Konflikt an Brisanz: Angesichts der Türkei auf der einen Seite sowie Russland und Ägypten auf der anderen, warnen die Vereinten Nationen vor einem Stellvertreterkrieg.23.05.2020
Russische Söldner für Warlord?Bundeswehr beginnt Libyen-EinsatzSeit Libyens Umsturz 2011 und dem Tod Muammar al-Gaddafis ist das Land im Chaos versunken: Ein EU-Einsatz mit Beteiligung der Bundeswehr soll das brüchige Waffenembargo gegen Libyen nun sichern. Allerdings bereiten Berichte über mit Putin verbandelte Söldner in dem Bürgerkriegsland Sorge.07.05.2020
Bis zu 300 Soldaten im EinsatzDeutschland beteiligt sich an Libyen-MissionDas UN-Waffenembargo gegen Libyen ist seit Jahren brüchig. Nun soll eine neue Aufklärungsmission zu einer Stabilisierung im Land beitragen. Mit dabei ist die Bundeswehr mit bis zu 300 Soldaten. Die Aufgaben der deutschen Soldaten sind vielfältig. Der Bundestag muss jedoch erst über den Einsatz abstimmen. 22.04.2020
Migranten sterben im MittelmeerUN-Flüchtlingshilfswerk ermahnt EuropaIn Corona-Zeiten scheint dies fast vergessen: Das Mittelmeer ist eine der tödlichsten Fluchtrouten der Welt - zumal es kaum mehr Seenotretter gibt. Das UNHCR erinnert die EU nun an ein uraltes Prinzip - und verlangt eine Rettungsmission.05.04.2020
General Haftar im KanzleramtMerkel gibt Libyen-Abkommen nicht aufWährend die Coronavirus-Krise gerade alles andere überstrahlt, gibt es andernorts noch größere Probleme. In Libyen zum Beispiel. Kanzlerin Merkel startet nun einen neuen Vermittlungsversuch im Bürgerkriegsland und empfängt einen wichtigen Gast.10.03.2020
Kohnen im "ntv Frühstart""Können es als Europäer nicht akzeptieren"Deutschland soll nach dem Willen von Bayerns SPD-Chefin Kohnen Kinder und Schwangere aus den Flüchtlingslagern auf den griechischen Inseln holen. Die dortigen Zustände könne Europa nicht länger ignorieren. Das gelte auch für die Situation der Menschen in Libyen.06.03.2020
Gesundheitliche ProblemeUN-Sondergesander für Libyen tritt zurückSeit zweieinhalb Jahren versucht Ghassan Salame, im libyschen Bürgerkrieg zwischen den Konfliktparteien zu vermitteln. Nun legt der Sondergesandte der Vereinten Nationen sein Amt nieder. Als Grund nennt er gesundheitliche Gründe. Währenddessen droht in Libyen eine neue Gewalteskalation.02.03.2020
"Niemand kommt unerkannt davon"Maas droht Waffenhändlern in Nahost16 Länder des UN-Sicherheitsrats verständigen sich darauf, die Einmischung von außen in den Libyen-Konflikt zu beenden. Trotzdem liefern einzelne Teilnehmerstaaten weiter Waffen oder entsenden Soldaten. Außenminister Maas warnt eindringlich vor weiteren Verstößen.27.02.2020
Neue MarinemissionEU will Waffenembargo gegen Libyen überwachenVier Wochen nach dem Berliner Libyen-Gipfel gibt es erste konkrete Beschlüsse. Die EU will das Waffenembargo gegen das Bürgerkriegsland überwachen. Dazu schickt sie wieder Marineschiffe ins Mittelmeer.17.02.2020
Fortschritt nach Libyen-Gipfel?Ein Waffenembargo und viele VerstößeTrotz Embargos werden nach Libyen noch immer Waffen geliefert. Die Lage bleibt kritisch, die Feuerpause wurde laut UN Dutzende Male gebrochen. Am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz beraten Heiko Maas und seine Amtskollegen, wie es in dem Bürgerkriegsland weitergehen soll. 16.02.2020