Turnier 2022 in KatarAmnesty will Fußball-WM nicht boykottierenKatar steht als Gastgeber der Fußball-WM 2022 wegen Menschenrechtsverletzungen in der Kritik. Amnesty International spricht sich jedoch gegen einen Boykott aus und will die Aufmerksamkeit bei der WM nutzen. Auch ein Profi-Spieler will auf Missstände hinweisen und hofft, dass das Interesse nach der WM nicht verschwindet.14.09.2021
Strategie für MenschenrechteÄgypten will wieder freier werdenZehn Jahre nach dem Arabischen Frühling bewerten Menschenrechtler die Situation in Ägypten kritischer denn je: Zehntausende Regierungskritiker säßen in Haft, auch Journalisten. Doch die Regierung gelobt, etwas ändern zu wollen - und startet eine "nationale Strategie für Menschenrechte".11.09.2021
"Konfrontation wäre Katastrophe"Biden und Xi reden wieder miteinanderDie beiden größten Wirtschaftsmächte der Welt, die USA und China, gehen aufeinander zu: Präsident Biden und Staatschef Xi besprechen telefonisch ihre Konkurrenz und ihre Verantwortung für die gesamte Welt. Ob es eine tatsächliche Annäherung gibt, ist offen.10.09.2021
Rückkehrer nach SyrienVergewaltigt, gefoltert, ermordetSeit Beginn des Bürgerkriegs 2011 sind über 6,6 Millionen Menschen aus Syrien geflohen. Aufgrund der andauernden Zustände vor Ort kehren die wenigsten davon in ihre ursprüngliche Heimat zurück. Diejenigen, die es doch tun, müssen laut einem neuen Bericht von Amnesty International das Schlimmste fürchten.07.09.2021Von Valerie Dörner
Amnesty dokumentiert FälleSyrien-Rückkehrer misshandelt und ermordetDie Lage in Syrien hat sich zuletzt beruhigt, ein sicherer Ort ist das Land aber nicht. Zurückgekehrte Flüchtlinge, die dem Geheimdienst in die Hände fallen, müssten mit dem Schlimmsten rechnen, warnt Amnesty International. 07.09.2021
Von Verbrechen profitiert?Lidl und Co. wegen Zwangsarbeit angezeigtChina zwingt Berichten zufolge Angehörige der muslimischen Minderheit der Uiguren zu Arbeit in Fabriken. Während die deutsche Regierung das kritisiert, schlagen deutsche Firmen daraus womöglich Profit. Menschenrechtler finden das "inakzeptabel" - und verklagen Hugo Boss, Lidl und Co.06.09.2021
Bitte um finanzielle HilfenTaliban: "Würden Merkel herzlich empfangen"Nach Außen geben sich die neuen alten Machthaber Afghanistans gemäßigt. Die radikalislamischen Taliban werben international um Partner und würden sich "wirklich sehr" über einen Besuch von Kanzlerin Merkel freuen. Nach Deutschland Geflüchtete fordern sie zur Rückkehr auf - drohen aber gleichzeitig mit Strafe.06.09.2021
Berichte über illegale PushbacksEU verweigert Athen Mittel für KüstenwacheIn der Ägäis kommt es Berichten zufolge immer wieder zu illegalen Aktionen der Küstenwache: Sie soll Asylsuchende auf offenem Meer aussetzen, um sich ihrer so zu entledigen. Die EU macht nun Aufklärung zur Bedingung für weitere Soforthilfen für den Grenzschutz.29.08.2021
Sorge um ZivilbevölkerungUN: Massenhinrichtungen in AfghanistanDie Vereinten Nationen zeigen sich angesichts der Berichte über schwere Menschenrechtsverletzungen und Hinweisen über systematisches Töten der Zivilbevölkerung durch die Taliban alarmiert. Vor allem für Frauen in ländlichen Gebieten könne es demnach verheerend werden. 24.08.2021
Ortskräfte in AfghanistanGIZ sorgt mit Bleibe-Prämie für Kritik"Abstoßend", "bitter", "niederschmetternd": Die Reaktionen auf eine geplante Prämie, die Ortskräfte erhalten, wenn sie in Afghanistan bleiben, löst bei Oppositionspolitikern und Betroffenen Empörung aus. Das involvierte Entwicklungshilfeministerium versucht die Wogen zu glätten.22.08.2021