Eine einfache Rechnung genügtWashington verteidigt Ukraine-Engagement BerlinsDas "Panzer-Kasperletheater" bügeln die USA im rheinland-pfälzischen Ramstein nüchtern ab. Verteidigungsminister Austin lobt sogar das Engagement Deutschlands im Ukraine-Krieg. Das hat mit den eigenen Ansprüchen zu tun - und möglicherweise den Zahlen.20.01.2023Von Roland Peters
Mehr als 100.000 Russen totUSA erwarten keinen schnellen Sieg der UkraineIn Ramstein werden weitere Waffenlieferungen an die Ukraine angekündigt. Doch trotz der Hilfen sehen die USA wenig Chancen auf einen baldigen Sieg der Ukraine auf dem Schlachtfeld. Dass Kiew schon in diesem Jahr die Russen aus dem Land vertreibt, hält US-Generalstabchef Milley für nicht wahrscheinlich.20.01.2023
Keine "Leopard 2", aber ...Dieses Waffenpaket schnürt die Ramstein-GruppeIm Kampf gegen die russische Invasoren ist die Ukraine auf die Lieferung westlicher Waffen angewiesen. In Ramstein verständigt sich die sogenannte Kontaktgruppe auf weitere, umfangreiche Militärhilfen. Dem drängendsten Wunsch Kiews wird aber nicht nachgekommen.20.01.2023
Berlin will erst Panzer zählenDiese Begründung kann Pistorius nie wieder bringenDeutschland unter Druck - von Ramstein erwarten viele eine konkrete Ansage der Bundesregierung zum "Leopard", aber der neue Verteidigungsminister zieht Scholz vorerst aus der Affäre. Peinlich für den Kanzler ist das trotzdem. 20.01.2023Ein Kommentar von Frauke Niemeyer
Ex-Botschafter über RamsteinMelnyk kritisiert Deutschlands "Panzer-Kasperltheater"Im Mittelpunkt der Ramstein-Konferenz steht die mögliche Lieferung der deutschen "Leopard"-Panzer an Kiew. Die Bundesregierung zögert weiterhin. Andrij Melnyk, Ex-Botschafter der Ukraine in Berlin, wendet sich mit deutlichen Worten an Deutschlands neuen Verteidigungsminister.20.01.2023
Viel Verschleiß, wenig MunitionDie Ukraine braucht nicht nur KampfpanzerKaum ist der neue Verteidigungsminister Pistorius im Amt, erneuert die Ukraine ihre Forderungen nach mehr schweren Waffen. Großbritannien und Frankreich wollen Kampfpanzer liefern. Den "Leopard" will Deutschland bisher aber nicht abgeben. Welche Waffen braucht Kiew im Kampf gegen Russland?20.01.2023Von Caroline Amme
Noch immer keine EntscheidungPistorius lässt "Leopard"-Bestände prüfen, Export-Frage offenBoris Pistorius will den Fehler, der bei der "Marder"-Entscheidung gemacht wurde, nicht wiederholen: Für den Fall, dass Deutschland der Ukraine "Leopard" liefern sollte, lässt der Verteidigungsminister prüfen, wie viele dieser Kampfpanzer vorhanden sind. Ob andere Länder "Leopard" liefern dürfen, sei nicht entschieden.20.01.2023
Panzer-Showdown in RamsteinBerlins Ausweichmanöver enden heuteAuf der US-Militärbasis in Ramstein kommt heute die Militärallianz aufseiten der Ukraine zusammen. Für Deutschland ist es die Stunde der Wahrheit: Die Entscheidung, ob die Bundesregierung "Leopard"-Lieferungen freigibt und auch eigene Kampfpanzer bereitstellt, kann sie nicht weiter hinauszögern.20.01.2023Von Sebastian Huld
Frank Sauer zum Ramstein-Treffen"Viel mehr Druck als derzeit geht nicht"Zum Start des Treffens der Ukraine-Unterstützer in Ramstein hat Berlin sich in eine schwierige Lage gebracht. "Keine Alleingänge" war des Kanzlers Mantra. Doch mit der "Leopard"-Blockade stehe er nun tatsächlich allein da, stellt Sicherheitsexperte Frank Sauer fest. Wo kann der Ausweg liegen? 20.01.2023
Instandhaltung ist aufwendigPentagon sieht in Abrams-Lieferung "keinen Sinn"Das US-Verteidigungsministerium lehnt die Lieferung von Abrams-Kampfpanzern ab. Es verweist auf den Leopard aus deutscher Fertigung, der den ukrainischen Truppen im Gefecht gleich mehrere Vorteile böte. Der Treibstoff sei nicht das einzige Problem.19.01.2023