Selenskyj: Der Sieg nahtUkraine dokumentiert 400 Kriegsverbrechen in Cherson Nach dem Rückzug der russischen Truppen aus Cherson nehmen die Ukrainer dort russische Soldaten und Söldner fest. Präsident Selenskyj berichtet von Hunderten dokumentierten Kriegsverbrechen. Doch er sehe den Sieg nahen.14.11.2022
Der Kriegstag im ÜberblickHeftige Kämpfe in Donezk - russische Hardliner offenbar unzufrieden mit Putin Die Freude der Ukrainer über die Befreiung von Cherson ist noch immer groß. Präsident Selenskyj verspricht gleich die Vertreibung der Russen aus weiteren Gebieten, muss aber zugeben: In Donezk "ist die reine Hölle". In Russland steht Präsident Putin dabei immer mehr unter Druck.13.11.2022
London rät zu VorsichtWallace: Wenn nötig, holt sich Moskau mehr KanonenfutterDer britische Verteidigungsminister Wallace warnt vor der Grausamkeit des russischen Regimes. "Die Geschichte lehrt, dass Russland sehr brutal gegen seine eigenen Menschen sein kann", sagt er. Zugleich stellt er - wie zuvor US-Außenminister Blinken - klar: Allein die Ukraine entscheidet über Verhandlungen.13.11.2022
Selenskyj: "Ist die reine Hölle"Russland meldet Erfolge in DonezkWährend die Menschen in Cherson ihre Befreiung feiern, geht der Alptraum für die Menschen in Donezk weiter. Die russische Armee erobert eigenen Angaben zufolge zwei Orte. Der ukrainische Präsident Selenskyj spricht von besonders heftigen Angriffen.13.11.2022
"Ideologie des Patriotismus"London: Russische Schüler sollen militärisch geschult werdenMilitärunterricht an Schulen hatte Russland 1993 abgeschafft. Nun soll das Fach wieder eingeführt werden. Wie das britische Verteidigungsministerium berichtet, sei die Initiative "Teil eines umfassenderen Projekts".13.11.2022
Stockende DüngemittelexporteRussland stellt Forderung für GetreideabkommenKommende Woche läuft das Abkommen aus, das trotz des Kriegs die Ausfuhr von Millionen von Tonnen Getreide aus der Ukraine über das Schwarze Meer ermöglichte. Der im Gegenzug vereinbarte Export russischen Mineraldüngers stockt jedoch. Das müsse sich ändern, fordern Moskau und auch die UN. 12.11.2022
Hält der Staudamm am Dnipro?Russen kündigen Räumung von Nowa Kachowka anErst die Stadt Cherson, nun offenbar Nowa Kachowka: Die russischen Besatzer ziehen sich weiter aus dem Südosten der Ukraine zurück. Dabei wächst die Sorge, dass der Staudamm in Nowa Kachowka zerstört werden könnte - mit verheerenden Folgen.12.11.2022
Der Kriegstag im ÜberblickUkrainische Polizei kontrolliert Cherson - Getreideabkommen auf der KippeDie Ukraine bejubelt den russischen Abzug aus weiten Teilen der Region Cherson. Laut britischer Einschätzung ist es eine der größten Niederlagen der Russen in diesem Krieg bislang. Und der Rückzug geht weiter. Offenbar will die Besatzungsverwaltung als nächstes die Staudamm-Stadt Nowa Kachowka räumen. 12.11.2022
London sieht weiteres "Versagen"Russische Besatzer verlegen Chersoner VerwaltungszentrumEs ist eine ihrer größten Niederlagen: Nach rund acht Monaten müssen die Russen ihre Armee aus Cherson abziehen und ihr Verwaltungszentrum für die Region verlegen. Das britische Außenministerium nennt den Rückzug eine "öffentliche Anerkennung" der russischen Schwierigkeiten in der Region.12.11.2022
"Neues Feindbild entstanden"Warum Kreml-Propaganda in Deutschland fruchtetRussische Verschwörungsmythen stoßen in Deutschland auf immer mehr Anklang, zeigt eine Studie. Autorin Pia Lamberty ist nicht überrascht: Jahrelange Propaganda trifft in der Krise auf fruchtbaren Boden. Moskau verfolge damit ein Ziel - dem es bereits näher kommt. 12.11.2022Von Sarah Platz