Vorladung im November 2013War Christian B. früh gewarnt?Nach Jahren zäher Ermittlungen steht der Fall Madeleine McCann möglicherweise kurz vor der Aufklärung. Auf den Tatverdächtigen Christian B. gab es aber schon 2013 einen Hinweis. Möglicherweise gingen deutsche Ermittler damals nicht besonders geschickt vor.12.06.2020
Bei Verdacht nicht schweigen"Sexueller Missbrauch findet überall statt"Es kann der Vater sein, die Erzieherin, der Trainer: Sexuellen Missbrauch von Kindern gibt es überall, immer und in jeder sozialen Schicht. Der Handel mit Kinderpornografie ist riesig. Mit Julia von Weiler von "Innocence in Danger e.V." spricht ntv.de über die wichtigen Themen Prävention und Intervention.11.06.2020
Sexueller Missbrauch von KindernLambrecht will nun doch härtere StrafenIn den vergangenen Monaten kommen immer mehr Fälle von Kindesmissbrauch in der Bundesrepublik ans Licht. Die Rufe nach einer härteren Bestrafung der Täter werden lauter. Bundesjustizministerin Lambrecht sieht dafür zunächst keinen Bedarf - bis jetzt.11.06.2020
Vater unter MissbrauchsverdachtFestnahme auf Campingplatz bei KölnAuf einem Campingplatz bei Köln nimmt die Polizei einen Familienvater aus Solingen fest. Er soll seine Tochter missbraucht haben. Die Vorgeschichte: Im Oktober stießen Ermittler des Bundeskriminalamtes im Internet auf ein Foto, das sie auf die Spur des Mannes brachte. 10.06.2020
Justizministerium hält dagegenUnion will Missbrauch härter bestrafenDer Streit in der Großen Koalition über den Umgang mit pädophilen Tätern wird schärfer: Während Justizministerin Lambrecht Rufe nach härteren Strafen zurückweist, gibt sich CDU-Generalsekretär Ziemiak "ratlos und sprachlos". Auch andere führende Unions-Politiker werfen der SPD eine "Blockadehaltung" vor.10.06.2020
Tatverdächtiger im Fall MaddieChristian B. schweigt zu VorwürfenErmittler werfen Christian B. vor, die 2007 verschwundene Madeleine McCann entführt und getötet zu haben. Der 43-Jährige äußert sich dazu jedoch nicht, wie sein Anwalt erklärt. Stattdessen kündigt er an, selbst juristische Schritte zu prüfen.10.06.2020
Missbrauchstäter vor GerichtGiffey will Strafen "am oberen Ende"In Deutschland sind bei schwerem Kindesmissbrauch Haftstrafen von bis zu 15 Jahren und Sicherungsverwahrung möglich. Trotzdem wird nach dem Missbrauchsfall in Münster der Ruf nach härteren Strafen laut. Familienministerin Giffey regt an, das bestehende Strafmaß auszunutzen.10.06.2020
"Ich bin so enttäuscht!" Missbrauchsfonds: Kritik am MinisteriumJeder siebte Erwachsene in Deutschland hat Experten zufolge sexuelle Gewalt in der Kindheit erfahren. Viele Leben wurden so zerstört. Die Bundesregierung will den Opfern helfen. Doch der dafür eingerichtete Hilfsfonds arbeitet viel zu langsam, wie RTL-Recherchen zeigen.09.06.2020Von Kathrin Gräbener
Geld, Aufklärung, HinsehenBei Missbrauchstaten reicht Empörung nichtFür 2019 verzeichnet die Kriminalstatistik in Deutschland mehr als 13.000 sexuelle Missbrauchstaten. Die Dunkelziffer ist um ein Vielfaches höher. Wird, wie jetzt in Münster, ein Fall aufgedeckt, dann ist das Entsetzen groß. Doch die Wahrheit ist: Jeder kennt Opfer und vermutlich auch Täter - und schaut trotzdem weg.09.06.2020Ein Kommentar von Solveig Bach
Belgien öffnet VermisstenfallBKA arbeitet Hunderte Hinweise zu Maddie abEin 43-jähriger Deutscher steht im Verdacht, die kleine Maddie McCann getötet zu haben. In dem Fall gibt es nun zahlreiche neue Hinweise. Möglicherweise fielen dem Mann weitere Kinder zum Opfer. Auch in Belgien öffnet die Staatsanwaltschaft einen Vermisstenfall, der 25 Jahre zurückliegt. 08.06.2020