Koalitionsvertrag im SPD-FokusSöder lehnt Neuverhandlungen abBei der SPD fordert das designierte Führungsduo Walter-Borjans und Esken Neuverhandlungen bei bestimmten Themen des Koalitionsvertrags. Bei den Spitzen der Union kommt das nicht gut an.02.12.2019
Erst mit der Union verhandelnSPD-Spitze lehnt sofortiges GroKo-Ende abKündigt die SPD auf dem Parteitag am kommenden Wochenende die Große Koalition auf? Nicht, wenn es nach den neuen Vorsitzenden Esken und Walter-Borjans geht. Die wollen zunächst mit der Union über neue Projekte verhandeln. Doch von dort kommt vor allem Ablehnung.01.12.2019
Neues FührungsduoJetzt zerlegt sich die SPD endgültigDie Wahl des neuen Spitzenduos offenbart die Zerrissenheit der Sozialdemokraten. Jetzt sind sie drauf und dran, die Große Koalition zu verlassen. Das kommt aber viel zu spät, um den Niedergang der SPD zu stoppen.01.12.2019Ein Kommentar von Thomas Schmoll
CDU, Grüne, SPD in SachsenKenia-Parteien präsentieren KoalitionsvertragSachsen könnte als drittes Bundesland eine Kenia-Koalition bekommen. Nach wochenlangen Verhandlungen einigen sich die Parteien auf einen Vertrag. Über diesen soll bei Grünen und SPD noch die Basis abstimmen, bei der CDU ein Parteitag.01.12.2019
Wagenknecht sieht LebenszeichenSchröder gefällt neue SPD-Führung nichtDer Überraschungssieg des Duos Walter-Borjans und Esken beim SPD-Mitgliederentscheid bewegt auch politische Ruheständler. Altkanzler Schröder verwirft die Kandidatenkür und das Ergebnis gleich mit. Doch die frühere Linken-Chefin Wagenknecht sieht darin einen Beweis, dass die SPD noch am Leben ist.01.12.2019
Union warnt neues SpitzenduoMacht die SPD Schluss mit der GroKo?Mit Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans wählt die SPD zwei scharfe Kritiker der Großen Koalition an ihre Spitze. Über die Zukunft des Regierungsbündnisses wollen sie nicht allein, sondern mit der Partei entscheiden. Hochrangiges Personal der Union schaltet daher in den Wahlkampfmodus.01.12.2019
Plan der neuen SPD-SpitzeParteitag entscheidet über GroKoDie SPD hat ein neues Führungsduo: Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans legen die entscheidende Frage über den Verbleib in der Großen Koalition in die Hände der Parteimitglieder. In der Opposition rechnet man bereits mit vorgezogenen Neuwahlen.01.12.2019
Koalitionstreue gefordertCDU reagiert gelassen auf neue SPD-ChefsDie SPD-Basis hat entschieden: Mit Walter-Borjans und Esken sollen zwei GroKo-Kritiker Parteichefs werden. Bei der CDU bleibt man jedoch betont gelassen. Man wolle vertrauensvoll zusammenarbeiten, heißt es - mit bestimmtem Verweis auf den bestehenden Koalitionsvertrag.30.11.2019
Esken/Walter-Borjans neue ChefsWelchen Preis zahlt die SPD für diesen Sieg? Die SPD wollte sich basisdemokratisch erneuern. Doch fast die gesamte Führung kniff, als es darum ging, als Parteichef zu kandidieren. Mit Vizekanzler Scholz trat das maximale GroKo-Schwergewicht an und unterlag gegen zwei bundespolitisch Unbekannte. Der Führungsriege steht der Schock ins Gesicht geschrieben. 30.11.2019Eine Analyse von Frauke Niemeyer
Mitglieder wählen GroKo-KritikerWalter-Borjans und Esken sollen SPD-Chefs werdenEs ist eine faustdicke Überraschung: Finanzminister Scholz und seine Mit-Kandidatin Geywitz fallen bei der Mitgliederbefragung zum SPD-Vorsitz durch. Die SPD-Basis wählt stattdessen Walter-Borjans und Esken zu den neuen Parteichefs - und damit Kritiker der schwarz-roten Bundesregierung.30.11.2019