Plädoyer im Halle-ProzessBundesanwaltschaft fordert HöchststrafeFür seinen rechtsterroristischen Anschlag in Halle soll der Angeklagte nach dem Willen der Bundesanwaltschaft die Höchststrafe erhalten. Zudem beantragte sie, den Attentäter anschließend in Sicherungsverwahrung zu nehmen.18.11.2020
Antoine Leiris und sein SohnDas Leben danachAntoine Leiris hatte die Frau fürs Leben, ein Kind, ein Leben. Dann kam der 13. November 2015, seine Frau ging in ein Konzert und wurde dort ermordet. Fünf Jahre später ist er in dem Leben danach angekommen.15.11.2020Von Solveig Bach
"Gruppe S" plante AnschlägeBehörden klagen Rechtsextremisten anIm Februar verhaften Ermittler mutmaßliche Mitglieder der Terrorzelle "Gruppe S.". Jetzt hat die Bundesstaatsanwaltschaft Anklage gegen zwölf Verdächtige erhoben, die die rechtsterroristische Vereinigung gegründet oder unterstützt haben sollen.12.11.2020
Umgang mit radikalen IslamistenHabeck für "Null-Toleranz-Strategie"Grünen-Chef Robert Habeck plädiert innerhalb seiner Partei für eine deutliche Haltung zum Islamismus. Jetzt legt er einen elf Punkte umfassenden Aktionsplan vor, der Basis für ein Konzept der Fraktion sein soll. Er enthält auch Forderungen an Bundesinnenminister Seehofer. 07.11.2020
Kommt kaum zum EinsatzWarum keine Fußfessel für Islamisten?Seit dem Anschlag vom Breitscheidplatz ist der Einsatz von elektronischen Fußfesseln bei islamistischen Gefährdern gesetzlich möglich. Von den 627 gefährlichen Islamisten in Deutschland trägt jedoch keiner eine.05.11.2020Von Christian Berger
Pannen bei Sicherheitsbehörden?Wien-Attentäter galt noch als radikalVersuchter Munitionskauf, radikale Einstellungen: Drei Tage nach dem Terroranschlag eines IS-Anhängers in einem Wiener Ausgehviertel häufen sich die Fragen, ob es Pannen bei den Sicherheitsbehörden gab. Der Innenminister spricht von einer perfekten Täuschung des Täters.05.11.2020
Behörden hatten HinweiseWien sucht nach Fehlern vor dem AnschlagDie Vorgeschichte des Terroranschlags von Wien gewinnt immer mehr an Brisanz. Hätte die vorzeitige Entlassung des späteren Täters verhindert werden müssen? Behörden in der Slowakei haben österreichischen Fahndern einen wichtigen Tipp gegeben. Die Opposition fordert Aufklärung. 04.11.2020
Gescheiterter MunitionskaufWien-Attentäter zuvor in Slowakei aufgefallenDie slowakische Polizei hat offenbar bereits im Sommer auf den mutmaßlichen Terroristen von Wien aufmerksam gemacht. Demnach wurden die Behörden in Österreich verständigt, nachdem er dort Munition beschaffen wollte.04.11.2020
Jung, radikal, vorbestraftWas über den Täter von Wien bekannt istEr wollte nach Syrien ausreisen, um sich dem IS anzuschließen - und war deswegen vorbestraft und in Haft. Der 20-jährige Täter von Wien stand seither im Fadenkreuz des Geheimdienstes. Einen Anschlag trauten ihm die Behörden einem Bericht zufolge aber nicht zu.03.11.2020Von Benjamin Koniertzny
IS-Anhänger tötet vier MenschenSo verlief die Terrornacht von WienUnmittelbar vor der neuen Corona-Ausgangssperre in Wien halten sich viele Menschen in einem beliebten Ausgehviertel der österreichischen Hauptstadt auf. Dann schießt ein Mann an mehreren Orten wahllos um sich. Die Terrorattacke kostet mindestens vier Passanten das Leben.03.11.2020