Zerstörung von Kachowka-StaudammLässt Moskau die Krim verdursten?Die Zerstörung des Kachowka-Staudamms im Süden der Ukraine werde die von Russland annektierte Krim von der Wasserversorgung abschneiden, warnt die Ukraine. Auch die Besatzerverwaltung der Halbinsel spricht von möglichen Problemen. Hat sich Russland also selbst ins Knie geschossen? 07.06.2023Von Uladzimir Zhyhachou
Erdogan schlägt Untersuchung vorPutin: Dammbruch ist "barbarische Tat der Ukraine"Erstmals nach der Explosion des Staudamms in Cherson meldet sich Präsident Putin zu Wort. In einem Telefonat mit dem türkischen Amtskollegen Erdogan schiebt er die Verantwortung der Ukraine zu. Die Überflutungen seien eine "ökologische und humanitäre Katastrophe großen Ausmaßes".07.06.2023
Staudamm-Sprengung ändert nichtsSelenskyj sieht Kiews Offensive nicht in GefahrDass der Kreml die annektierte Krim mit der Sprengung des Staudamms vom Wasser abschneidet, erklärt sich der ukrainische Präsident ganz einfach: Moskau wisse bereits, dass es die Halbinsel und den Krieg verliere. Die Offensive sei nicht beeinträchtigt. 06.06.2023
Das Wichtigste zum DammbruchBei Cherson gibt es keine Front mehr, nur noch SchlammMitten in der Nacht bricht der Staudamm Kachowka im Süden der Ukraine durch. Gewaltige Wassermassen überfluten Dutzende Orte. Haben die Russen die Anlage in die Luft gesprengt? Oder war es eine Sabotageaktion der Ukraine, wie der Kreml behauptet? Und wurde der Damm überhaupt absichtlich zerstört? ntv.de beantwortet die wichtigsten Fragen. 06.06.2023Von Frauke Niemeyer, Uladzimir Zhyhachou und Jan Gänger
Weißer Staat vs. Putins Imperium"An der Front treffen Russlands Neonazis aufeinander"Immer wieder dringen pro-ukrainische Kämpfer auf russisches Gebiet vor. Nach Einschätzung des Historikers Nikolay Mitrokhin bestehen die Gruppen, die die Angriffe für sich beanspruchen und als "Befreier Russlands" dargestellt werden, aus einigen wenigen Neonazis.04.06.2023
Sofia hat, was Kiew brauchtWarum Bulgarien der heimliche Retter der Gegenoffensive istDie Liste der Waffen, die sich die Ukraine für die Rückeroberung der von Russland besetzten Gebiete wünscht, ist lang. Neben Kampfjets und Panzern braucht das Militär aber vor allem eins: Munition. Doch Kiew hat nur wenig von den Spenden der Verbündeten, wenn ein Land nicht mitmacht: Bulgarien.04.06.2023Von Vivian Micks
Retter bergen 22 VerletzteRussischer Luftangriff tötet zweijähriges KindEin zweijähriges Kind soll bei einem nächtlichen Luftangriff auf die Stadt Dnipro getötet worden sein. Unter den Trümmern sind nach ukrainischen Angaben noch weitere Menschen eingeschlossen. Drei Kinder werden schwer verletzt.04.06.2023
Vorbereitung der GegenoffensiveUkrainische Pioniere räumen nachts Minen von HandJeden Tag wird mit dem Beginn der ukrainischen Gegenoffensive gegen die russischen Truppen gerechnet. Doch dafür müssen offenbar noch einige Hindernisse überwunden werden. Die "Washington Post" berichtet von nächtlichen Geheimoperationen.04.06.2023
Und wenn es noch mal Trump wird?Wie Europa die Wahlen in den USA überleben kannDie transatlantische Politik von US-Präsident Biden war "nur der Sprung einer toten Katze", sagt Jeremy Shapiro, Experte für US-Außenpolitik. Den Europäern rät er, sich unabhängiger von den USA zu machen, "denn das werden sie in den kommenden Jahren brauchen, gerade im Umgang mit Russland".04.06.2023
Kiew will nicht länger wartenSelenskyj zur Offensive: "Wir sind dafür bereit"F-16-Kampfjets und einige andere westliche Waffen sind noch nicht geliefert, doch will die Ukraine offenbar nicht länger warten: Präsident Selenskyj erklärt in einem US-Interview, dass man für den Gegenschlag bereit sei. Schon jetzt ist klar: Er wird viele Leben kosten.03.06.2023