Kurznachrichten

Bündnis gegen Kindersoldaten Keine 17-Jährigen bei der Bundeswehr

Das Deutsche Bündnis Kindersoldaten hat sich dafür ausgesprochen, das Mindestalter für Bundeswehrsoldaten um ein Jahr auf 18 Jahre anzuheben. Gleichzeitig solle die Nachwuchswerbung der Bundeswehr an Schulen verboten werden, forderte Antje Weber von der Kindernothilfe am Donnerstag. Die Bundeswehr rekrutiere jedes Jahr rund 1000 Mädchen und Jungen mit 17, die oft "überhaupt nicht wissen, worauf sie sich einlassen". Vor allem seit Abschaffung des Wehrdienstes sei die junge Zielgruppe stärker in den Fokus gerückt. Mit "Abenteuer-Camps" und "realitätsferner" Werbung etwa in Teenager-Magazinen würden Minderjährige vom Verteidigungsministerium in die Irre geführt, kritisierte Weber. Der 12. Februar ist der sogenannte "Red Hand Day", ein  internationalen Gedenktag an das Schicksal von Kindersoldaten.

Quelle: ntv.de, dpa

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