Wirtschaft

"Vielversprechende Gespräche" Butlers streicht jede fünfte Stelle

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Schrumpfkurs: 73 Filialen und gut 800 Beschäftigte sollen bei der Kette Butlers übrigbleiben.

(Foto: picture alliance / Ina Fassbende)

Deutschlandweit hat die insolvente Wohndeko-Kette Butlers fast 90 Filialen. Bis zur Jahresmitte werden gut 20 geschlossen Etliche Mitarbeiter verlieren ihren Job. Der rest des Unternehmens will dann aber durchstarten.

Das Gros der Mitarbeiter der insolventen Wohndeko-Kette Butlers kann aufatmen. Für knapp 800 der ehedem insgesamt 1000 Beschäftigten geht es weiter. Das heißt im Umkehrschluss aber auch, dass jede fünfte Stellen gestrichen wird. In Deutschland werde Butlers ab der zweiten Jahreshälfte 73 Filialen weiterführen, 19 Geschäfte würden zum 30. Juni aufgegeben, teilte Insolvenzverwalter Jörg Bornheimer von der Kanzlei Görg mit. "Alle Beteiligten hatten und haben ein vitales Interesse daran, dass wir den Geschäftsbetrieb reibungslos stabilisieren."

Jetzt gelte es, den wettbewerbsfähigen Kern mit Hilfe eines Planverfahrens so aufzustellen, dass Butlers sich im Markt behaupten kann, sagte Bornheimer weiter. "Gespräche über eine zukunftsfähige Finanzierung verlaufen vielversprechend." Geschäftsführer und Butlers-Gründer Wilhelm Josten betonte: "Unsere Erträge wachsen gegen den Markttrend."

Ende Januar hatte die Geschäftsführung um Firmengründer Josten beim Amtsgericht Köln Insolvenzantrag gestellt. Der vorläufige Insolvenzverwalter Bornheimer hatte erklärt, sein Ziel seien Erhalt und die Sanierung des Anbieters von Geschenkartikeln und Wohnaccessoires. Butlers wurde 1999 gegründet und ist mit mehr als 100 Filialen in Deutschland, Österreich, Großbritannien und der Schweiz vertreten. 40 weitere Geschäfte werden von Franchise-Nehmern geführt.

Quelle: n-tv.de, jwu/rts

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